Coronavirus: Wirtschaftliche Auswirkungen auf Auslandsmärkte

Germany Trade & Invest bietet Übersicht

Das neuartige Coronavirus hat sich zu einer weltweiten Pandemie ausgeweitet. Damit kommen das öffentliche und wirtschaftliche Leben in immer mehr Ländern zum Erliegen. In einem Themenspecial werden die wirtschaftlichen Auswirkungen weltweit beleuchtet.

Die Germany Trade & Invest hat hier Informationen zu den Auslandsmärkten zusammengefasst.

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Ihr Engagement im Ausland - persönlich, erfolgreich und zielorientiert

Viele Unternehmen sind in der Corona-Krise unsicher, wie das Auslandsgeschäft geplant und umgesetzt werden kann.

Herr Wang Hong ist Experte für den chinesischen Markt bei der WTSH und unterstützt Unternehmen aus dem echten Norden bei ihrem Engagement in China.

Wang Hong rät aktuell Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft, sich mit der Entwicklung in China zu beschäftigen:

„Die digitale Wirtschaft ist das Hauptschlachtfeld für zukünftige Entwicklung und wird von der chinesischen Regierung stark gefördert, insbesondere in der Provinz Zhejiang ist die “Digitale Wirtschaft” das Projekt Nr. 1. Die Stärkung der Zusammenarbeit und des Austauschs zwischen chinesischen und deutschen Unternehmen, die Förderung und Beschleunigung der digitalen Transformation und die Entwicklung der intelligenten Fertigung sowie die Vernetzung werden chinesischen und deutschen Unternehmen enorme Marktchancen und Wettbewerbsfähigkeit bringen. Ich schlage den Unternehmen der digitalen Wirtschaft in Schleswig-Holstein vor, sich mit relevanten chinesischen Unternehmen auszutauschen und Innovations- und F & E-Ergebnisse auf dem chinesischen Markt einzuführen, um Wettbewerbsfähigkeit und Gewinn zu erzielen.”

Dr. Dietrich Kebschull, Indien-Experte der WTSH sieht für den großen indischen Markt viele Möglichkeiten, eine genaue Einschätzung ist momentan noch schwierig. Besonders dem Bereich Digital Health räumt er sehr gute Chancen ein.

“Für die hohen Wachstumsaussichten von Digital Health sprechen nach meiner Einschätzung zum einen die enormen Defizite in der Gesundheitsversorgung – insbesondere außerhalb der Ballungszentren. Hier können Digital-Health-Lösungen wie Telemedizin und Mobile-Health-Applikationen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Lücken bei der medizinischen Versorgung der Landbevölkerung schließen. Ausserdem verfügt Indien bereits über ein IT-Ökosystem, an das E-Health technisch andocken kann.”

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EU-Kommission erweitert Absicherungsmöglichkeiten im Kurzfristgeschäft

Die EU-Kommission hat am 27. März 2020 entschieden, dass Exportgeschäfte zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) innerhalb der EU und in ausgewählten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien abgesichert werden können.

Die erweiterten Deckungsmöglichkeiten sind zunächst bis zum 31.12.2020 befristet. Sie gelten für alle 27 EU-Länder sowie Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, die USA sowie das Vereinigte Königreich.

Die nun getroffene Ausnahmeregelung dürfte vor allem im Bereich der Sammeldeckungen unter der Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung (APG und APG-light) zu einer erhöhten Nachfrage führen. Über die APG und ihre kleine Schwester APG-light können sich Exporteure, die wiederholt mehrere Besteller in unterschiedlichen Ländern beliefern, gegen Forderungsausfälle absichern.

Die zur Absicherung beantragten Geschäfte werden einzeln geprüft und bei ausreichender Bonität des ausländischen Kunden in den Vertrag einbezogen. Für die oben genannten Länder entfällt die Anbietungspflicht.

Mehr Informationen gibt es hier. 

Silicon Valley: Innovation trotz Corona

Tim Ole Jöhnk ist Direktor des NGIO – Northern Germany Innovation Office. Sein Dienstsitz: das Silicon Valley. Von hier aus vernetzt er Unternehmen aus Norddeutschland mit dem weltweiten Hot Spot der Digitalisierung. Wir haben mit ihm über die momentane Situation gesprochen:

Hier geht es zum Interview mit NGIO-Büroleiter Tim Ole Jöhnk.

Letzte Aktualisierung 29.05.2020

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