Coronavirus: Informationen für Arbeitgeber

Kurzarbeitergeld

Sollten Arbeitsausfälle durch das Corona-Virus mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich. Weitere Informationen erteilt die Bundesagentur für Arbeit.

Die regionalen Agenturen für Arbeit beraten Arbeitgeber vor Ort zum Thema Kurzarbeit und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Details dazu finden Sie hier.

Für Fragen der Unternehmen steht eine gebührenfreie Arbeitgeberhotline der Arbeitsagentur unter 0800 4555520 bereit.

Flexibilisierung Kurzarbeitergeld

Bis Anfang April wird die Kurzarbeiterregelung zielgerichtet angepasst. Dabei werden erleichterte Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld eingeführt:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10% der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10% haben.
  • Anfallende Sozivalversicherungsbeiträge für ausgefallende Arbeitsstunden werden pauschal erstattet.
  • Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2020 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 21 Monaten.
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeitnehmer
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit.

Verhaltenstipps für Arbeitgeber

Das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zu Corona. Darunter auch Verhaltenstipps zum Coronavirus für Arbeitgeber 

Einheitlicher Arbeitsschutz

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Der Arbeitsschutzstandard COVID 19 formuliert konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz in Zeiten der Corona-Krise.

Zum Schutz der Beschäftigten vor dem Conronavirus empfiehlt die Bundesregierung einen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard, welcher durch eine Arbeitsschutzregel im August 2020 konkretisiert wurde, mit den folgenden Eckpunkten:

  • Arbeitsschutz gilt – ergänzt um Infektionsschutz!
  • Mit Sozialpartnern, Expertinnen und Experten Vorsorge ausweiten!
  • Mindestens 1,5 m Abstand einhalten!
  • Weniger direkter Kontakt im Betrieb, Abläufe entzerren!
  • Niemals krank zur Arbeit!
  • Mehr Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt!
  • Hygiene immer und überall ermöglichen!
  • Risikogrupen besonders schützen!
  • Betriebliche Routinen für Infektionsfälle erarbeiten!
  • Maßnahmen aktiv kommunizieren!

Gesetzliche Sonderregelungen

  • Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl: Mehr lesen.
  • Beschäftigung Saisonarbeit– Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz: Mehr lesen.
  • Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende: Mehr lesen.

Letzte Aktualisierung 15.09.2020

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