Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, gemeinsame Strategien und ein starkes Netzwerk
Rückblick - 3S Impuls Forum 2026
Starke politische Unterstützung und klare Botschaften
Wie können wir gemeinsam die deutsch-dänische Grenzregion – Süddänemark, Schleswig-Holstein und Seeland weiterentwickeln? Unter diesem Motto kamen Anfang März rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Politik aus Schleswig-Holstein, Süddänemark und Seeland zum 3S Impuls Forum 2026 in der Lübecker Handwerkskammer zusammen. Schon zu Beginn des von der WTSH veranstalteten Forums unterstrichen Lübecks Wirtschaftssenatorin Pia Steinrücke, der Minderheitenbeauftragter und Dänemark-Bevollmächtigte, Johannes Callsen, sowie der ständige Vertreter der Botschafterin der Deutschen Botschaft in Kopenhagen, Markus Bollmohr, die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Wir funktionieren nur miteinander – nicht gegeneinander
Schnell wurde klar, dass die grenzüberschreitende Vernetzung in vielen Bereichen bereits gut funktioniert. Dennoch wurden in Workshops auch klare Herausforderungen herausgearbeitet und die Frage, wie bereits bestehende grenzüberschreitende Netzwerke und Aktivitäten noch stärker miteinander verbunden werden können, diskutiert. Ebenso ging es um den Bedarf eines zentralen „Mappings“ aller aktueller Initiativen und Strukturen über die Grenze hinweg. In den Workshops wurde festgestellt, dass bürokratische Hürden, z. B. bei Bildung, Mobilität, Anerkennung von Berufsabschlüssen oder Verwaltungsverfahren reduziert werden müssen. Das Impulsforum wurde von einer intensiven Arbeitsatmosphäre, inspirierenden Diskussionen und Netzwerken geprägt
Zentrale Erkenntnisse des Impulsforums
- Das Forum ist essenziell für den Aufbau belastbarer Beziehungen zwischen den drei Regionen.
- Eine gemeinsame strategische Klammer fehlt ist aber Voraussetzung für systematische Wirkung.
- Regionale Akteure wünschen sich eine dauerhafte, institutionell verankerte, grenzüberschreitende Organisation als zentrale Anlaufstelle.
- Mehr Sichtbarkeit und Sharing von Best Practices sollen den Austausch zwischen Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen intensivieren.
- Mobilität, Innovation, Wirtschaftsförderung und Arbeitsmarkt brauchen gemeinsame, praxisorientierte Lösungen.
Organisator Adam Butter, Teamleiter Enterprise Europe Network, machte noch einmal deutlich: "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit unseren dänischen Nachbarregionen viel enger zusammenarbeiten müssen um auf Augenhöhe mit den angrenzenden Metropolregionen Hamburg, Kopenhagen und Aarhus agieren zu können."
Fazit:
Das Impulsforum hat erneut deutlich gemacht, wie viel Kraft in der deutsch-dänischen Partnerschaft liegt. Doch dieses Potenzial entfaltet sich nicht von selbst. Es liegt an allen Beteiligten, es mit Mut, Ideen und Engagement zu nutzen. Denn nur wenn wir gemeinsam gestalten, wird aus Potenzial Wirkung. Zum Abschluss formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Wunsch, das Forum als festen Bestandteil der regionalen Zusammenarbeit fortzuführen.
Sie haben Fragen?

