„Innovationsassistent“ - IA

Durch das Förderprogramm IA wird die Innovationskraft von kleinen, jungen Unternehmen aufgebaut und gestärkt. Die Förderung unterstützt diese Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung. Junge Unternehmen, deren Gründung weniger als fünf Jahre zurückliegt und die gemäß der Kriterien der EU als kleines Unternehmen eingestuft sind, erhalten so die Möglichkeit, Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen zu beschäftigen. Sie können dadurch Innovationsprojekte systematisch realisieren. Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

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Richtlinie IA
Richtlinie Förderprogramm "Innovationsassistent (IA)" für die Gewährung von Zuwendungen zur Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen und wissenschaftlichen Hochschulen in kleinen Unternehmen in Schleswig-Holstein
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Antrag Innovationsassistent (IA)
Antrag auf Gewährung von Zuwendungen zur Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen und wissenschaftlichen Hochschulen (Innovationsassistent–IA)
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Innovationsassistent (IA) - Anlage 8 Querschnittsziele
Anlage 8 zum Förderantrag: Beitrag des Vorhabens zu den Querschnittszielen Nichtdiskriminierung, Gleichstellung von Männern und Frauen und Nachhaltige Entwicklung
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Informationsblatt zur Datenverarbeitung
Informationsblatt zur Datenverarbeitung zum Zweck der Bewilligung, Verwaltung, Abwicklung und Kontrolle von Projekten des Landesprogramms Wirtschaft

Wer kann Förderung beantragen?

Kleine Unternehmen und Kleinstunternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein, die jünger als 5 Jahre sind.

Welche Projekte können gefördert werden?

Gefördert wird die Ersteinstellung von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen oder wissenschaftlichen Hochschulen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse für Innovationsprojekte in kleinen jungen Unternehmen.

Dazu zählen insbesondere

  • Beschäftigungsverhältnisse, die aufgrund der Stellenanforderungen den Einsatz von Hochschulabsolventinnen und -absolventen notwendig machen
  • technologische Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten
  • die Einführung neuer oder erheblich verbesserter Produkte, Dienstleistungen, Prozesse oder Arbeitsabläufe, Marketing- oder Organisationsmethoden sowie Marktbeziehungen.

Die Förderung aus dem Landesprogramm Wirtschaft orientiert sich an der regionalen Innovationsstrategie (RIS). Vorhaben in den entsprechenden Spezialisierungsfeldern und Schlüsseltechnologien werden bevorzugt gefördert. Die Spezialisierungsfelder der RIS finden Sie im Anhang der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen zur Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen und wissenschaftlichen Hochschulen in kleinen Unternehmen in Schleswig-Holstein.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Das Innovationsprojekt darf noch nicht begonnen haben: Der Arbeitsvertrag ist noch nicht unterzeichnet, die Tätigkeit wurde noch nicht aufgenommen.
  • Der für das Beschäftigungsverhältnis qualifizierende Studienabschluss darf zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
  • Die Stellenanforderung macht den Einsatz einer Innovationsassistentin oder eines Innovationsassistenten notwendig, um eine systematische Umsetzung eines Innovationsvorhabens oder Innovationsprozesses zu ermöglichen.
  • Sollte es sich um ein befristetes Beschäftigungsverhältnis handeln, darf die Befristung nicht weniger als 24 Monate betragen.
  • Es handelt sich nicht um Arbeitnehmerüberlassung, Ausbildung oder Praktikum, Verträge mit Eheleuten, Lebenspartnern, Verwandten und Verschwägerten oder Gesellschaftern, Stellennachbesetzungen, Tätigkeiten in Beratung oder Vertrieb oder Routinetätigkeiten. Solche Tätigkeiten sind von der Förderung ausgeschlossen.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Die Zuwendung bei einer Vollzeitbeschäftigung beträgt pauschal 1.000,- Euro je Monat. Sie beträgt maximal 24.000 Euro. Bei Teilzeitbeschäftigung verringert sich der Zuschuss entsprechend.
Genauere Hinweise finden Sie in Punkt 5 der Innovationsassistentenrichtlinie.

Timo Plogstedt
Geschäftsführer Allgolden UG
„Gerade kleine Unternehmen haben es schwer Innovationsprojekte zu realisieren. Wir haben dank der Unterstützung durch die WTSH großzügige Mittel zur Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen erhalten. So konnten wir das Unmögliche machen: Die Entwicklung eines neues und hoch innovativen Kamerakrans durch die Finanzierung für einen Ingenieur und einen Softwareentwickler.“

Schritt für Schritt zum Fördergeld

1. Antrag

Interessierte Unternehmen, reichen Ihren Antrag und den Antragsbogen zu den  Querschnittszielen  Nachhaltige Entwicklung, sowie Nichtdiskriminierung und Gleichstellung von Männern und Frauen ein. Voraussetzung ist, dass der Arbeitsvertrag mit dem/der Absolvent/in noch nicht geschlossen wurde. Innovationsassistentenrichtlinie – IA

2. Prüfung

Die WTSH prüft und entscheidet über Bewilligung oder Ablehnung.

3. Zuwendungsbescheid

Nach positiver Entscheidung erhält das Unternehmen die Zustimmung für das geplante Beschäftigungsverhältnis und später den Zuwendungsbescheid. Der Arbeitsvertrag ist in Kopie vorzulegen.

4. Projektstart

Innovationsprojekt und Laufzeit der Förderung beginnen mit dem ersten Tag der Beschäftigung. Vor Vertragsabschluss wird der Zuwendungsbescheid oder eine schriftliche Genehmigung benötigt.

5. Erstattungsantrag

Zur Auszahlung der zugesprochenen Fördergelder müssen Erstattungsanträge eingereicht werden. Darin müssen die Ausgaben nachvollziehbar dokumentiert sein. Die Gehaltsabrechnungen des/der Innovationsassistenten/in müssen vorgelegt werden.

6. Auszahlung

Die Erstattung erfolgt nachträglich als Pauschale, in der Regel im halbjährlichen Rhythmus.

7. Verwendungsnachweis

Zur Prüfung der zweckmäßigen Verwendung der Fördermittel und Erreichung der Ziele des Vorhabens muss innerhalb von zwei Monaten nach Ende der Projektlaufzeit ein Verwendungsnachweis eingereicht werden. Das Projekt endet mit dem Ablauf des Bewilligungszeitraums. Zum Verwendungsnachweis gehört auch ein ausführlicher Sachbericht.

8. Verwertungsbericht

Nach Projektende muss für zwei volle Kalenderjahre jeweils ein Verwertungsbericht über das Vorhaben und dessen Wirkung eingereicht werden.

Ihr Ansprechpartner

Helmcke
Thorben Helmcke
Fachliche Beratung Innovationsförderung
Telefon: +49 431 66 66 6 - 865
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