Wärmepumpen verbessern Company Carbon Footprint
Erzeugung und Einsatz von erneuerbaren Energien senken CO2-Emissionen der Oemeta Chemische Werke GmbH
20 t/a
Einsparung CO2-Äquivalente
Zusammenfassung des Projekts
Die Oemeta Chemische Werke GmbH benötigt für die Lagerung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen zur Herstellung von Kühlschmierstoffen Wärmeenergie, die bislang von einer Gastherme bereitgestellt wurde. Im Zuge der Ausrichtung des Unternehmens auf erneuerbare Energien und aufgrund der niedrigen erforderlichen Vorlauftemperatur entschied sich Oemeta für den Austausch der Gastherme gegen ein innovatives Heizsystem aus drei Wärmepumpen.
Ausgangssituation
Das vorhandene Rohstoff-Tanklager mit 20 Lagertanks wurde mit einer Gastherme über einen Warmwasserkreislauf beheizt, um die dort gelagerten Rohstoffe bei bis zu 40°C flüssig zu halten. Der durchschnittliche jährliche Energiebedarf beträgt ca. 120.000 kWh.
Die Oemeta möchte als nachhaltiges Unternehmen wahrgenommen werden und mit diesem Anspruch konnte die anfällige Erdgastherme nicht eins zu eins ersetzt werden. Aufgrund der niedrigen Vorlauftemperatur und der attraktiven Förderung durch die BAFA hat die Oemeta sich entschieden, in drei Wärmepumpen und damit in die Klimaneutralität des Unternehmens zu investieren.
Herausforderungen
Kleinere Herausforderungen bestanden im Förderantrag, in der Auswahl der Wärmepumpen und des dann ausführenden Heizungsbauers. Dies hat etwas Zeit in Anspruch genommen.
Lösungsansatz
Der Einsatz der Wärmepumpen reduziert die Treibhausgasemissionen des Unternehmens. Zusätzlich bezieht die Oemeta zertifizierten Strom aus regenerativen Quellen und betreibt eine PV-Anlage, die zeitweise im Überschuss Strom produziert. Oemeta erwartet, dass ca. 10 % des Strombedarfes der Wärmepumpen während der PV-Überschussphasen gedeckt wird.
Umsetzung
Zunächst hat die Oemeta die Anlage ausgelegt und ein erstes Angebot eingeholt, auf dessen Grundlage der Förderantrag gestellt wurde. Nach der Förderzusage der BAFA wurden weitere Angebote eingeholt und der Auftrag nach Angebotsprüfung vergeben. Die Heizungsbaufirma hat die Installation der Wärmepumpen so weit vorbereitet, dass der Umschluss unproblematisch an einem Arbeitstag erfolgen konnte.
Hemmnisse
Zu einer Verzögerung kam es durch die Wahl eines Wärmepumpentyps, dessen Markteinführung erst ca. zwei Monate nach Auftragsvergabe erfolgte. Auch die Förderzusage gestaltete sich langwierig.
Förderung
Das Projekt wurde mit Mitteln des BAFA-Moduls 2: Prozesswärme aus erneuerbaren Energien gefördert.
Ergebnis
Wesentlicher Antrieb war das klimaneutrale Beheizen der Rohstoffe. Da die Anlage erst sechs Monate in Betrieb ist, ist eine Hochrechnung der Betriebskosten noch etwas ungenau, aber nach erster Kalkulation wird eine Betriebskosteneinsparung von ca. 1.500 Euro im Jahr erwartet. Die CO2-Emissionen werden um ca. 20 t/a reduziert.
Das Unternehmen
Die Oemeta Chemische Werke GmbH ist ein global agierendes, inhabergeführtes Familienunterhemen mit weltweit ca. 230 Mitarbeitern und einer über 100-jährigen Tradition. Am Standort in Uetersen werden Metallbearbeitungsflüssigkeiten und Reiniger für unterschiedlichste Anwendungen produziert und weltweit vertrieben.
Die Wüpper Energie- und Haustechnik GmbH ist Fachfirma für moderne Heizsysteme. Das Energiewende-Unternehmen aus Ellerau plant, installiert und wartet Wärmepumpen, PV / PVT-Systeme und regenerative Energielösungen – maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des Kunden – und liefert höchste Qualität, nachhaltige Technik und erstklassigen Service aus einer Hand.
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Veröffentlicht Juli/2025













