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So entsteht eine Patentanalyse – Schritt für Schritt

Beispiel: Drohnentechnologie

1. Die richtigen Fragen stellen

Am Anfang steht immer die Zielsetzung: Was soll die Analyse leisten?
Zum Beispiel: Welche Trends prägen die Drohnentechnologie, wer sind die wichtigsten Akteure? Welche technischen Detailbereiche sind dabei besonders relevant? Wo entstehen neue Märkte?

2. Passendes Suchprofil entwickeln

Für das Suchprofil werden meist Suchbegriffe (z.B. *drohne*, drone*, sensor*, UAV, Quadrocopter, …) und Patentklassifikationen (IPC/CPC), die gezielt Fluggeräte, Steuerung oder Sensorsysteme abdecken, miteinander kombiniert. Je besser das Suchprofil, desto relevanter die Treffermenge, die nach bestimmten Kriterien (siehe die Fragen, die oben gestellt wurden) analysiert wird. So entsteht ein präzises Profil, das genau die relevanten Patentdaten in den Datenbanken sichtbar macht.

3. Zeitliche Entwicklung analysieren

Die Analyse zeigt, ab welchem Zeitraum Drohnenpatente sichtbar werden, das Technologiefeld Fahrt aufgenommen hat, wie dynamisch es wächst und ob sich Veränderungen oder auch Sättigungen abzeichnen. 

Der technologische Reifegrad und Innovationszyklen lassen sich gut erfassen.

4. Technologische Schwerpunkte erkennen

Des Weiteren kann man häufige Themen in einer Treffermenge kann man clustern, z. B. Flugsteuerung und Autopiloten, Sensorik und Bildverarbeitung, Kollisionsvermeidung, Energieversorgung und Batterietechnik.

5. Wichtige Akteure identifizieren

Gleichzeitig zeigt sich, welche Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Organisationen das Technologiefeld prägen. Von StartUps über spezialisierte Drohnenhersteller bis zu großen Technologie- und Elektronikkonzernen. 

6. Zielmärkte und Potenziale ableiten

Um zu überblicken, wo eine wirtschaftliche Verwertung erwartet wird, bietet sich die Analyse der Zielmärkte von Patentanmeldungen an. Bereits einfache Analysen liefern aufschlussreiche strategische Einblicke – nutzen Sie diese Möglichkeiten! 

Ergebnis: Vom Datensatz zur Strategie

Aus vielen einzelnen Informationen entsteht ein Gesamtbild – als fundierte Grundlage für Innovation, Investition und Wettbewerb.

Fazit: Wissen als Wettbewerbsvorteil nutzen

Wer Patentinformationen systematisch auswertet, verschafft sich einen entscheidenden Vorsprung. Patentrecherche und Patentanalyse liefern die Basis, um Innovationen gezielt zu steuern, Risiken zu minimieren und neue Marktchancen zu erschließen. Der erste Schritt ist dabei oft der wichtigste: die richtige Frage zu stellen.

Das Team des Patent- und Markenzentrums der WTSH steht Ihnen dabei gerne zur Seite!

Teamleiterin Patent und Markenzentrum Steffi Jann
Steffi Jann
Teamleiterin Patent- und Markenzentrum
Telefon: +49 431 66 66 6 - 833
Portraitfoto von Patentexperte Torsten Rentsch
Thorsten Rentsch
Patent- und Markenzentrum
Telefon: +49 431 66 66 6 - 834
Patent und Markenzentrum Nils Schedukat
Dr. Nils Schedukat
Patent- und Markenzentrum
Telefon: +49 431 66 66 6 - 883

PMZ erneut erfolgreich evaluiert

Das WTSH-Patent- und Markenzentrum (PMZ) hat 2025 erneut die Evaluierung durch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) sowie das Europäische Patentamt (EPA) erfolgreich bestanden. Das EPA stufte das PMZ in die höchste Kategorie ein. Gleichzeitig wurde der Status als „Offizieller Kooperationspartner des DPMA“ verlängert. Damit bestätigt sich erneut die hohe Qualität und Leistungsfähigkeit des PMZ.

Geistiges Eigentum zu schützen, wird gefördert

Der Blick in die Zukunft eines Unternehmens ist immer auch ein Blick in die Strategie zum Schutz des geistigen Eigentums. Wo und wie KMU im echten Norden Förderung für ihre Schutzrechtsstrategie finden.

Patente und Marken

Sie haben Fragen zu gewerblichen Schutzrechten oder wollen Ihre Schutzrechtsstrategie erneuern? Das Team des Patent- und Markenzentrums hilft Ihnen gerne weiter.

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