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21. April 2026

Recase – nachhaltige Entwicklung und internationale Expertise

Der Dienstleister trumpft mit seiner Expertise in Afrika auf

Recase ist ein kleines Ingenieurbüro mit hohen Qualitätsansprüchen. Ursprünglich aus der Windenergie kommend, hat sich Recase in den letzten Jahren breiter aufgestellt und befasst sich mittlerweile auch mit der Projektierung von Solarparks, Elektromobilität und kommunaler Wärmeplanung. Die Mitarbeitenden haben viel Fachexpertise im Bereich Erneuerbare Energien und eine Menge Eigeninitiative.

So hat Klaus Harder, Business Development Manager bei Recase aufgrund seiner persönlichen Interessen und privaten Kontakte angeregt, auf dem afrikanischen Markt aktiv zu werden. International war das Unternehmen schon vorher tätig, aber den Eintritt auf den afrikanischen Markt hat es bis vor zwei Jahren noch nicht gewagt.

Solaranlage Pilotprojekt Kapiri 100 kW auf Wiese bei bewölktem Himmel
Pilotprojekt von Recase in Sambia

Match von Land und Geschäftsmodell

Mit Sambia hat das Unternehmen ein Land gewählt, das ausländischen Investoren stabile politische Rahmenbedingungen und relativ große Sicherheit bietet – und eines, das ein massives Problem in der Energieversorgung aufweist.

Neben vielen Stunden am Tag ohne Stromversorgung in der Hauptstadt, gibt es gerade in ländlichen Regionen viele Dörfer ohne Stromversorgung oder einen Netzanschluss. Aufgrund der hohen Varianz der Niederschlagsmengen ist die Stromversorgung durch Wasserkraftwerke nicht mehr ausreichend und zuverlässig. Verfügbare Energie ist aber die Grundvoraussetzung für die Wirtschaft im Land. So hat die sambische Regierung einige Programme ins Leben gerufen, um die Stromversorgung sicherzustellen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Nutzung von Solarenergie.

Und hier kann Recase punkten. Mit umfassender Expertise in Projektmanagement und Fachplanung sowie fundiertem Wissen über intelligente Energiekonzepte hat das Unternehmen ein erstes kleines Pilotprojekt realisiert: „Wichtig war uns, in die praktische Umsetzung zu kommen und so unsere Erfahrungen auf dem afrikanischen Markt zu erweitern.“ Erklärt Harder.

Für 2027 ist ein Solarpark mit 40 Megawatt Leistung in der Planung. Die Zusammenarbeit erfolgt vor Ort mit mehreren Partnern. „Wir haben dafür eine Zweck-Gesellschaft in Sambia gegründet. Das bietet vor allem steuerliche Vorteile.“ Aber auch der Zugang vor Ort ist wichtig für die Akzeptanz in der Gesellschaft. „Wir arbeiten vor Ort mit einem Einheimischen zusammen. Das ist sehr wichtig. Er kennt die Sprache, die kulturellen Gepflogenheiten und wird von der ländlichen Bevölkerung akzeptiert.“ Und natürlich kennt er die Prozesse und Genehmigungsverfahren in Sambia und verfügt über ein entsprechendes Netzwerk vor Ort, um Herausforderungen auch schnell lösen zu können.

Stabiles Netzwerk als Fundament

Die Zusammenarbeit vor Ort genießt Harder: „Der Kontakt ist viel freundschaftlicher, Privates und Geschäftliches wird eher vermischt und der Umgang miteinander ist sehr herzlich.“ Die Kommunikation vor Ort ersetzt nichts. Harder selbst ist für 3-4 Monate pro Jahr vor Ort, aber bei einem etablierten Netzwerk und guten Geschäftskontakten, kann ein Großteil der Kommunikation auch digital über Teams oder WhatsApp erfolgen.

Recase hat sein Netzwerk vor allem über persönliche Kontakte von Harder aufgebaut. „Ich kann auf jeden Fall den Kontakt zu Branchen- und Interessensverbänden empfehlen.“ Betont Harder. „In unserem Fall habe ich unter anderem viele Kontakte über die Zambia Renewable Energy Association (ZARENA) erhalten, die ich aktiv als Mentor unterstützt haben.“

Weitere Expansion in Afrika 

Recase setzt auf nachhaltiges Wachstum und hohe Qualitätsansprüche. „Wir werden erstmal eine gesunde Basis in Sambia aufbauen. Perspektivisch werden wir aber auch weitere Projekte in anderen afrikanischen Ländern in Angriff nehmen.“

Besprechung mit Dorfchef von Chisamba zum 35MW-Projekt
Treffen mit Bürgermeister für geplanten Solarpark
Zwei Männer neben Solarfeld eines Pilotprojekts 100 kW in Kapiri, bewölkter Himmel
Techniker vor Solarmodulen bei Sonnenuntergang, Pilotprojekt 100 kW Kapiri
Stakeholder-Meeting Projekt Chisamba 35MW: Gruppenfoto von etwa 40 Teilnehmenden im Freien
Treffen der Stakeholder für geplanten Solarpark

Sie möchten mehr Unternehmerstorys aus erster Hand hören und sich mit Akteuren vernetzen? Nutzen Sie unser Netzwerktreffen Afrika und erfahren Sie mehr über die Chancen in Afrika.

Bei allen Fragen zur Internationalisierung helfen unsere Außenwirtschaftsberaterinnen und Berater gerne weiter. 

Mittwoch, 3. Juni 2026 von 17.00 bis 21.00 Uhr

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