Aufbau des Innovationsnetzwerks für maritime Sicherheitstechnologien schreitet voran
Die Geschäftsstelle des TechHUB SVI Nord bei der WTSH
Umwälzende und komplexe sicherheitspolitische Veränderungen sowie rasante technologische Entwicklungen im maritimen Operationsraum erfordern neue, sektor- und ressortübergreifende Formen der Zusammenarbeit. Der TechHUB SVI Nord ist Schleswig-Holsteins Antwort auf diese Herausforderungen. Er ist eine gemeinsame Initiative von Akteuren aus Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, Wissenschaft und Landesregierung. Als technologiefokussiertes Innovationsnetzwerk bündelt er Kompetenzen, um maritime Sicherheits- und Verteidigungstechnologien schneller zur Anwendungsreife zu bringen. Der TechHub SVI Nord ist bei der WTSH angesiedelt. Wir sprachen mit WTSH Marcia Mimura, die die Geschäftsstelle des TechHUB SVI Nord leitet.
WTSH online Redaktion: Ganz kurz und knapp: Welche Aufgaben werden Sie als Leiterin der Geschäftsstelle des TechHUB SVI Nord übernehmen?
Marcia Mimura: Ich werde Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Bundeswehr miteinander vernetzen, damit innovative Technologien schnell praxisreif werden und in die Truppe gelangen können. Mein Fokus liegt darauf, Kooperationen zu initiieren, technologische Innovationen zu scouten und eigene Formate zu entwickeln, die dann neue Ideen für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hervorbringen.
WTSH online Redaktion: Der TechHUB SVI Nord versteht sich als neutrale Plattform, mit dem Ziel, Innovationen voranzutreiben und Kooperationen zu entwickeln. Und das nicht theoretisch, sondern „hemdsärmelig“ und praxisnah. Was überzeugt Sie an diesem Ansatz?
Marcia Mimura: Diese Herangehensweise ist sehr umsetzungsorientiert. Der TechHUB SVI Nord bringt nicht nur die richtigen Partner zusammen, sondern will ermöglichen, dass Ideen konkret getestet, umgesetzt und weiterentwickelt werden können.
WTSH online Redaktion: Was bedeutet es für Sie im Bereich maritimer Verteidigungstechnologien zu arbeiten?
Marcia Mimura: Für mich bedeutet die Arbeit im Bereich maritimer Verteidigungstechnologien, die regionale Wirtschaft und Industrie aktiv zu stärken. Durch die Verbindung von Innovation, Forschung und praxisnaher Umsetzung können wir Standortpotenziale in Schleswig-Holstein nutzen und auf ein großes Know-how der hier ansässigen Unternehmen aufbauen. Es macht Spaß zu sehen, wie Technologie, Kooperation und Wirtschaft hier Hand in Hand gehen.
WTSH online Redaktion: Worauf freuen Sie sich am meisten in den kommenden Monaten?
Marcia Mimura: Ich freue mich sehr darauf, meine neuen Kolleginnen und Kollegen bei der WTSH näher kennenzulernen und einen tieferen Einblick in die Arbeitsweise und das breite Kompetenzspektrum der WTSH zu erhalten. Und ich freue mich darauf, mit Unternehmen, Hochschulen und der Marine zusammenzuarbeiten – ich denke, da wird kein Tag wie der andere sein!
Der TechHUB SVI Nord
Der TechHUB SVI Nord unterstützt Klienten bei der Entwicklung und Kommerzialisierung maritimer Verteidigungstechnologien durch gezielte Vernetzung mit Industrie, Wissenschaft und Öffentlichen Institutionen, durch Zugang zu Erprobungsinfrastruktur, den Austausch mit Nutzern und Beratung in Beschaffungsprozessen – mit dem Ziel, Schleswig-Holstein als führenden Standort für maritime (Dual-Use-) Defence Innovationen zu etablieren.

