Ausbau der Energie-Forschungsinfrastrukturen in Schleswig-Holstein

Neues Förderprogramm der Landesregierung

Schleswig-Holsteins Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die ihre Infrastruktur für die Energiewendeforschung fit machen wollen, sollten jetzt schnell
sein: Die Landesregierung hat einen Förderaufruf für „anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungs-Energieinfrastrukturen im Bereich Energieeffizienz, Erneuerbare Energien
und Klimaschutz“ veröffentlicht.

Gefördert werden können etwa Laboreinrichtungen, Modelle für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung, Testanlagen, Prüfstände, kleine Umbauten für den Betrieb von Testanlagen oder auch Ausstattungen für eine angewandte Energieforschung sowie begleitendes und betreuendes Personal.

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Die Mittel werden aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem sogenannten Operationellen Programm (OP) EFRE 2014 bis 2020 zur Verfügung gestellt.

Eile ist geboten: Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen müssen bis zum 7. Januar 2019 ihre Projektskizzen einreichen und dabei beachten, dass die Vorhaben bis zum 31. Dezember 2022 umgesetzt werden müssen. Ein Einsatz, der sich lohnen kann, denn die Initiatoren erwarten Projektideen, die bis zu zwei Millionen Euro benötigen. Eine fünfköpfige Jury aus Vertretern von Wirtschafts-, Energiewende- und Wissenschaftsministerium sowie WTSH und EK.SH wird bis zum 31. Mai 2019 entscheiden, für welche der Projekte ausführliche Förderanträge erarbeitet und bei der WTSH eingereicht werden können.

Weitere Informationen zum Förderaufruf finden Sie hier.

Die Förderrichtlinie Forschung, Innovation und Technologietransfer finden Sie hier.

Als Ansprechpartner für das Verfahren steht Ihnen Herr Wolfgang Schulz, MWVATT, Telefon (0431) 988-4272, Wolfgang.Schulz@wimi.landsh.de zur Verfügung.