Elektromobilität in Schleswig-Holstein

Zahlen, Daten, Fakten

Rund um das Thema Elektromobilität gibt es eine Menge Informationen. Im folgenden finden Sie eine Zusammenstellung von Zahlen, Daten und Fakten.

EV Neuzulassungen in Deutschland 2020

Neuzulassungen von Elektroautos im Jahr 2020 im Bundesländervergleich: Vertikal wird der Anteil Elektroautos (BEV und PHEV) an den Neuzulassungen dargestellt. Horizontal ist die absolute Anzahl der Neuzulassungen abgebildet. Besonders hervorzuheben ist, dass Schleswig-Holstein mit rund 11% bundesweit bislang den höchsten Anteil erreichen konnte.

Quelle: KBA (bis zum 01.10.2020)

EV Anteil an den Neuzulassungen in Schleswig-Holstein

Abgebildet wird der monatliche Anteil der Neuzulassungen von Batterieelektrischen Pkw (blau) und Plug-In Hybriden (rot) in Schleswig-Holstein. Der zeitliche Verlauf zeigt einen starken Anstieg der Neuzulassungen, vor allem im Jahr 2020.

Quelle: Eigene Darstellung nach KBA

Anteil der BEV an den Neuzulassungen in Schleswig-Holstein

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Neuzulassung von Personenkraftwagen mit rein elektrischem Antrieb in Schleswig-Holstein seit 2016 im Vergleich zur bundesdeutschen Entwicklung.
Dabei hatte Schleswig-Holstein in den ersten Monaten dieses Jahres (Januar bis Juli 2020) bundesweit den höchsten Anteil und lag mit durchschnittlich 6,7 % deutlich über dem Bundesdurchschnitt (gut 4 %).

Quelle: Eigene Darstellung nach KBA

EV Anteil an den Neuzulassungen in Schleswig-Holstein im Monat September 2020

Abgebildet wird der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen im August 2020 im Bundesländervergleich. Dabei werden rein batterieelektische Autos (BEV) und Plug-In-Hybride (PHEV) gezählt. 14 % der Neuzulassungen ist der bislang höchste Anteil an Elektroautos in einem Monat in Schleswig-Holstein.

Pkw Neuzulassungen in SH in absoluten Zahlen

BEV+PHEV Neuzulassungen in SH in absoluten Zahlen

Die Grafiken zeigen die monatlichen Neu-Zulassungen in Schleswig-Holstein in absoluten Zahlen. Bei den Elektroautos (rechts) ist ein starkes Wachstum zu erkennen, vor allem der Juli 2020 sticht mit fast 1.200 Neuzulassungen hervor. Der Einfluss der Corona-Pandemie wird vor allem im April und Mai sichtbar.

Quelle: Eigene Darstellung nach KBA

Entwicklung BEV Bestand in Schleswig-Holstein

Entwicklung BEV Bestand in Deutschland

Abgebildet wird die vierteljährliche Bestandszählung von Elektroautos (BEV und PHEV) in Schleswig-Holstein und Deutschland der letzten zwei Jahre. In Schleswig-Holstein sind seit 2020 über 10.000 Elektroautos zugelassen, damit hat sich der Bestand innerhalb der letzten zwei Jahre mehr als verdoppelt.

Quelle: Eigene Darstellung nach KBA

BEV Bestand nach Zulassungsbezirken

Hier ist der Elektroauto-Bestand (nur BEV) der vergangenen vier Jahre in den verschiedenen Zulassungsbezirken von Schleswig-Holstein abgebildet. In allen Aufzeichnungen ist Nordfriesland der Zulassungsbezirk mit dem größten Bestand an Elektroautos.

Quelle: Eigene Darstellung nach KBA

Anzahl öffentlich zugänglicher Ladepunkte in Schleswig-Holstein

Öffentlich zugängliche Ladesäulen pro 100tsd. Einwohner

In der Grafik links wird die Entwicklung der öffentlich zugänglichen Ladepunkte in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren dargestellt. Seit dem Jahr 2015 ist ein sehr starkes Wachstum zu beobachten. Im Jahr 2020 hat Schleswig-Holstein die Zahl von 1.000 Ladepunkten überschritten. Die rechte Grafik zeigt die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen im Verhältnis zur Anzahl der Einwohner im Bundesländervergleich.

*Eine Ladesäule umfasst i.d.R. zwei Ladepunkte

Quelle: Eigene Darstellung nach Bundesnetzagentur (Stand 07.09.2020)

Weitere interessante Zahlen, Daten und Fakten rund um das Thema Elektromobilität gibt es hier.

Elektromobilität erleben

GreenTec Campus - Enge Sande

Der GreenTEC-Campus ist ein 11 Hektar großer grüner Gewerbepark, in dem Akteure aus dem Bereich Erneuerbare Energien ein innovatives Netzwerk bilden und der Ansiedlungsmöglichkeiten auch für Ihr Unternehmen bietet. Seit 2013 werden durch die GreenTEC Campus GmbH bereits erfolgreich Elektrofahrzeuge vermittelt. Batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge mit kleineren bis großen Batteriekapazitäten in Abhängigkeit der Fahrzeuggrößen (vom Kleinwagen bis zum Schwerlasttransport) dienen der Sektorenkopplung erneuerbar produzierten Stroms in den Mobilitätssektor. Strategisch zielt der GreenTEC Campus darauf ab, durch die technisch bereits gegebenen Möglichkeiten der bidirektionalen Ladung des Fahrzeugs, mittels moderner Elektrofahrzeuge als mobilen Schwarmspeicher in das Stromversorgungssystem zu integrieren, sodass zur Netzstabilisierung beigetragen wird.

Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit einen Erlebnistag auf dem Gelände zu buchen erhalten Sie über der Homepage www.greentec-campus.de

EMil – elektrisch autonom unterwegs

Im Juni 2018 wurde auf dem GreenTEC Campus ein Kleinbus der Firma EasyMile in Betrieb genommen – ein selbstfahrender Bus, der auf den Namen EMil getauft wurde. Ideen, wie man diese autonom fahrenden Kleinbusse in Zukunft einbinden kann, gibt es viele. So wäre ein Einsatz in Bereichen von Parkanlagen, Messe- und Betriebsgeländen oder die Beförderung von Fahrgästen zwischen bestimmten Orten wie z.B. von der Haustür zum nächsten Busbahnhof möglich. Im Fachjargon wird dieses als „letzte Meile“ bezeichnet. In den letzten Monaten wurde EMil auf Herz und Nieren geprüft und seine Zuverlässigkeit genauestens begutachtet – nicht nur von den Busbegleitern des GTC, sondern auch von vielen Besuchern. Gäste aus Politik, Gesellschaft und interessierte zukünftige Nutzer konnten sich von der Funktionsweise dieser angenehmen Transportmöglichkeit überzeugen. Besonders spannend wird es in den kommenden Monaten, denn EMil kann ab sofort auch für externe Veranstaltungen gebucht werden. Z.B. bei Festivals, Messen oder auch kleineren Veranstaltungen könnte der Kleinbus EMil den Shuttle-Verkehr auch in engeren Straßen oder beruhigten Bereichen übernehmen.

Verkehrsinstitut Nord - Hungriger Wolf

Die Verkehrsinstitut Nord GmbH (VIN) wurde 2002 gegründet und seht seitdem für Verkehrssicherheit im Norden. Auf ca. 30 Hektar gibt es unter anderem ein Fahrerlager,einen Offroad-Parcours und mehrere unterschiedlich nutzbare Flächen. Für Fahrsicherheitstrainings in allen Klassen und individuelle Programme werden auf dem Gelände beste Bedingungen geboten. Neu hinzugekommen sind die Sicherheitstrainings speziell für E-Fahrzeuge, für die die Trainer separat geschult wurden. Besonders interessant ist dies auch für Unternehmen, die Ihre Fahrzeugflotte elektrifizieren und mit einem solchen Training letzte Vorbehalte und Unsicherheiten der Mitarbeitenden gegenüber der neuen Technik und Fahrweise ausräumen können. Zur Versorgung stehen aktuell auch ausreichend Ladepunkte zur Verfügung, bzw. sind noch in Planung.

Ziel der VIN ist es mit gemeinsamen Projekten die E-Mobilität in Schleswig-Holstein schneller umsetzen, z.B. mit „After Work“-Testfahrten und „Ladesäulen-Hilfe“.

Weitere Informationen rund um das ViN und die Angebote rund um die Elektromobilität gibt es unter www.vin-nord.de

Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein

Mit dem Feldversuch eHighway auf der BAB 1 in Schleswig-Holstein (FESH) werden die Potentiale eines Oberleitungssystems zur Elektrifizierung schwererer Nutzfahrzeuge im realen Straßengüterverkehr untersucht.

Die Idee des eHighway ist, eine annähernd verlustfreie, direkte Energieversorgung der Fahrzeuge über Oberleitungen aufzubauen und hierüber sowohl die Energie für die Traktion als auch Ladestrom aus Erneuerbaren Energiequellen bereit zu stellen. Das Projekt Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein wird im Rahmen des Programms „Erneuerbar mobil“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert.

Mehr Informationen zum eHighway gibt es hier.

Akku-Züge

Es waren nicht wenige Ansprüche, mit denen das Land und die NAH.SH im Sommer 2016 das bundesweit erste technologieoffene Vergabeverfahren „XMU“ zur Auswahl innovativer Züge startete. Für die nicht elektrifizierten Schienennetze Nord und Ost wurde ein Hersteller gesucht, der moderne, energiesparende und emissionsarme Triebwagen entwickelt. Drei Jahre später konnte der Zuschlag an die Stadler Pankow GmbH erteilt werden. Normalerweise erhalten Elektrozüge ihren Strom aus der Oberleitung, in Schleswig-Holstein sind aber nur etwa 30 Prozent des Schienennetzes elektrifiziert, sodass eine andere Lösung für den emissionsarmen Zugverkehr gefunden werden musste. Diese Lösung bot Stadler dem Land mit den neuen Zügen des Typs „Flirt Akku“. Stadler wird insgesamt 55 batteriebetriebene Züge liefern sowie für deren Instandhaltung in den nächsten 30 Jahren verantwortlich sein. Das besondere an diesen Zügen ist der auf dem Dach und unter dem Fahrzeug montierte Akku, aus dem die Fahrzeuge ihre Energie beziehen. Sie werden an den Oberleitungen vor allem in den Bahnhöfen Kiel, Neumünster, Flensburg, Lübeck, den Inseloberleitungsanlagen an der Westküste in Heide, Husum und Tönning, sowie auf der Strecke Osterrönfeld-Jübek aufgeladen und können allein mit dem Akku-Antrieb eine Strecke von etwa 80 km hinter sich bringen. Ab 2022 werden die neuen Akku-Elektrozüge nachhaltig und umweltschonend auf sechs Verbindungen, z.B. von Kiel nach Flensburg, von Bad Oldesloe nach Neumünster und von dort weiter nach Büsum, von Kiel über Lübeck nach Lünneburg oder von Kiel nach Husum und von dort weiter nach Bad St. Peter Ording, in Schleswig-Holstein rollen.

Bildquelle: Stadler Pankow GmbH

Ein Meilenstein für die Fördeschifffahrt

Mit der neuen Fördefähre „MS Gaarden“ macht die SFK den Auftakt, Schiffe mit klimafreundlichem Antrieb zu bauen. Dies ist ein wichtiger Baustein, um den Kieler Hafen umweltfreundlicher zu machen. Das 32,56 m lange und 8,94 m breite Schiff erfüllt technisch alle Erfordernisse, die man heute benötigt: mit der Plug-in-Hybridtechnik und dem neuen Kraftstoff Gas-to-Liquid trägt man dem Klimaschutzgedanken Rechnung.

Es gibt zwei elektrische Fahrmotoren mit je 255 KW, die Batteriekapazität ist für die lokale emissionsfreie Fahrt zwischen der Bahnhofsbrücke Kiel und dem Fähranleger Bellevue ausreichend. Erst danach starten zwei Generatorenaggregate mit je 305 KW für die weitere Fahrt auf der Kieler Förde. Die Beschaffung der MS GAARDEN wurde im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit rd. 560 T€ gefördert.

Elektrobusse im ÖPNV

Zahlreiche Verkehrsunternehmen im ÖPNV stehen vor der Herausforderung, den Ausstoß von CO2 und Stickoxiden senken zu müssen. Dies führt dazu, dass der Einsatz von Elektrobussen mit Batterie eine immer größere Rolle im ÖPNV spielt, da diese lokal emissionsfrei betrieben werden können. In der praktischen Umsetzung kommen verschiedene Betriebsmodelle in Frage. Für einige Linien/Umläufe ist das schnelle Zwischenladen, beispielsweise an der Endhaltestelle, unerlässlich. Andere können nach dem Schichteinsatz langsam auf dem Betriebshof vollgeladen werden. Praktikabilität und Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Betriebsmodelle sind stark vom individuellen Einsatzprofil abhängig und können daher nicht pauschal bewertet werden.

Für Kiel unter Strom - KVG

Seit September 2020 ist der erste vollelektrische Gelenkwagen für die KVG Kieler Verkehrsgesellschaft im Liniendienst unterwegs. Der 18,75 Meter lange Gelenkwagen der niederländischen Firma VDL sorgt im Stadtbild der Landeshauptstadt für einen frischen Wind – nicht nur mit dem vollelektrischen Antrieb, sondern auch mit dem Innendesign und den Sicherheitssystemen betritt die KVG Neuland. Die KVG wird von dem Typ VDL Citea SLFA-E in 2020 insgesamt 25 Stück und in 2021 weitere 20 Stück erhalten; 20 vollelektrische Normalwagen mit 12 Metern Länge befinden sich aktuell in der Ausschreibung. Bei 45 Gelenkbussen und 20 Normalbussen bis Ende 2021 wird der monatliche Strombedarf der KVG verzehnfacht. Im Gegenzug werden mit den 65 Fahrzeugen rd. 2 Mio. Liter Diesel und damit 5,4 Mio. Kilogramm CO2 eingespart.

E-Bus

© KVG Kieler Verkehrsgesellschaft mbH

Die vollelektrischen Gelenkwagen können rd. 80 km mit der Batterieleistung (flüssigkeitsgekühlte HighPower Batterie LpCO HPHC mit einer Energiekapazität von 169 kWh brutto) fahren. Die Ladung erfolgt ausschließlich über den dachseitigen Pantographen. Eine Ladung per Stecker ist nicht nötig, selbst nicht im Depot. So können die Fahrzeuge unterwegs, im Laufe des Tages auf der Linie geladen werden. Für die Ladeinfrastruktur hat Schaltbau Refurbishment (SBRS GmbH) bereits vier Ladestationen auf dem KVG-Betriebshof Werftstraße und in der Adalbertstraße mit insgesamt sieben Schnellladern à 450 kW in Betrieb genommen. Weitere vier Ladepunkte folgen in 2020 am Rungholtplatz sowie zusätzlich drei Ladepunkte an der Endhaltestelle Wik, Kanal. Abschließend für dieses Projekt wird im Mai 2021 die Narvikstraße mit zwei Schnellladepunkten ausgerüstet werden. Weitere Ladepunkte folgen im zweiten E-Bus-Projekt.
Alle Informationen zu den E-Bus Projekten inklusive Bildmaterial und Hintergrundwissen wie der erste Sachstandsbericht sind auf der neuen Homepage www.e-bus.kvg-kiel.de zusammengefasst.

KViP-Zugang: Heuliez GX 337 Elec

Die KViP-Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg mbH hat ihre Flotte erstmals um einen Elektrobus erweitert. Der E-Bus nahm nach einem 6-wöchigen Probebetrieb den normalen Linienbetrieb mit Fahrgästen auf. Dabei wurden die Erwartungen von einer Reichweite von mindestens 150 km erfüllt. Der E-Bus hat eine Länge von 12,275m, eine Batteriekapazität von 350 kWh und wird im Overnight Charging auf dem Betriebshof geladen. Den Fahrgästen stehen 34 Sitz- und 39 Stehplätze zur Verfügung.
Für die Zukunft ist geplant, weitere E-Busse anzuschaffen, eine Elektrowerkstatt aufzubauen sowie den gesamten Betriebshof in Uetersen auf E-Mobilität umzustellen.  Hierzu werden entsprechende Fördermittel beantragt.

Aus Diesel- wird Elektrobus

In Schleswig-Holstein ist künftig bundesweit der erste von Diesel- auf Elektroantrieb umgerüstete Elektrobus regulär im Einsatz. Das Fahrzeug gehört der DB-Tochter Autokraft. In Kiel wurde der Bus als Teil des Pilotprojektes „PilUDE“ am 11.06.20 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der umgerüstete Linienbus des Modells MAN Lions City (12m) wird auf verschiedenen Linien in Niebüll unterwegs sein und kann rund 200 bis 250 Kilometer ohne Zwischenladung zurücklegen. Aufgetankt wird er in der Nacht auf dem Betriebshof der Autokraft in Niebüll.

©I See electric Busses GmbH c/o GreenTEC Campus

Die auf dem GreenTEC Campus (GTC) ansässige Firma I SEE Electric Busses hat ein Verfahren entwickelt, um Dieselbusse auf Elektroantrieb umzurüsten. Der Pilotbus dieser neuen „Strom-Linien“ mit dem Namen „Etro“, abgeleitet von Retro, hat die ersten rund 1000 Kilometer inzwischen erfolgreich absolviert. In den nächsten Monaten soll das Umrüstungs-Konzept auf dem GreenTEC Campus dann in die nächste Phase einsteigen. Ziel der beteiligten Firmen unter Federführung der I See Busses ist es, Werkstätten und Busbetriebe durch fertige Einbausätze und Spezial-Schulungen zur eigenständigen Umrüstung anzuleiten. Es gibt unzählige Dieselbusse, bei denen nur der Motor stört. Allein die Autokraft hat mehr als 10.000 Busse, für die die Umrüstung ein Schritt zur nachhaltigen Weiterverwendung („SecondLife“) wäre. Das Know-How soll an Werkstatt-Belegschaften in ganz Deutschland und darüber hinaus weitergegeben werden, um Arbeitslätze und kurze Wege zu erhalten und zu schaffen. Die erste Umrüstung dauerte noch einige Monate, in Zukunft ist es dann in nur einer Woche möglich, einen Dieselbus auf einen emissionsfreien Antrieb umzurüsten.

Mit der Umrüstungsmethode will I SEE Electric Busses den Umstand ausnutzen, dass fabrikneue Elektrobusse, die häufig aus China kommen, derzeit lange Lieferzeiten von 1-2 Jahren haben. Dadurch kann die Umrüstung für Verkehrsunternehmen eine sehr interessante Alternative sein. Außerdem bietet dieses neue E-Mobilitäts-Konzept dem Norden die Chance, die hier erzeugte Energie selbst zu nutzen und vielleicht sogar die sogenannte Phantomstrom-Menge zu reduzieren, d.h. den Windstrom, der nicht in die Netze passt, direkt in die Busse zu „tanken“.

Das Konzept der Umrüstung ist in Schleswig-Holstein durch die I SEE Electric Busses GmbH und den GreenTEC Campus in Enge-Sande entwickelt und umgesetzt worden.
https://www.dbregiobus-nord.de/regiobusnord/view/aktuell/pilude-projekt.shtml
https://www.greentec-campus.de/de/pilude.php