Das sagen ehemalige Gründungsstipendiaten

Wir haben einige Alumnis des Gründungsstipendiums nach ihren Erfahrungen gefragt und ganz erstaunliche Geschichten erfahren. Hier gibt es einige zum nachlesen.

Max Wersig, Gründer von BasicButler

Max hat bei einem großen Herrenausstatter für Maßkleidung gearbeitet. Während es dort ein umfangreiches Produkt- und Service-Angebot für die Oberbekleidung gab, wurden die Basics wie T-Shirts, Unterhosen und Strümpfe vernachlässigt. Aus den eigenen Bemühungen zum Beispiel Strümpfe zu finden, die auch bei schlanken und kürzeren Anzughosen kein Bein zeigen, entwickelte sich irgendwann die Idee zu BasicButler. Dieses skalierbare Geschäftsmodell eines online Personal Shopping Services für Unterwäsche soll in Zukunft möglichst viele Männer nachhaltig vom Shoppingstress befreien.

“Ich habe lange auf dieser Idee rumgedacht und irgendwann habe ich es dann gewagt. Ich habe den sicheren Vollzeit-Job aufgegeben und wollte unbedingt dieses Projekt realisieren.

In Kiels noch junger StartUp-Szene habe ich dann angefangen, Kontakte zu knüpfen und traf Dr. Annelie Tallig. Und die hat mir vom Gründungsstipendium erzählt.”

Das Gründungsstipendium machte die Realisierung der Idee erst möglich, da es die Lebenshaltungskosten für mehrere Monate zu einem großen Teil decken konnte. “Man darf sich nichts vormachen, die finanziellen Mittel sind stark restriktiv. Man muss davon seine Miete und sein Essen bezahlen, die Idee weiterentwickeln und möchte sein Produkt dann vielleicht auch bewerben, um endlich Geld zu verdienen. Das Gründungsstipendium hat uns da schon ein gutes Stück weitergebracht.”

Das Gründen ist ein steiniger Weg. Sowohl finanziell als auch zwischenmenschlich muss man zurück stecken. Jede Entwicklung bringt auch neue Herausforderungen zutage. Der Prozess ist nicht einfach irgendwann abgeschlossen. Auch BasicButler ist momentan wieder auf Investorensuche und hat schon neue Pläne: eigene Produkte entwickeln und produzieren. Trotz aller Schwierigkeiten würde Max alles wieder genauso machen. EInfach weil Mode seine Leidenschaft ist und er an seine Idee glaubt.

Und er empfiehlt jedem potentiellen Gründer, sich mit den verschiedenen Förderungs- und Finanzierungshilfen auseinander zu sezten. Vielleicht ist das Gründungsstipendium genau die richtige Starthilfe!

Mehr Informationen zu BasicButler

Website:    www.basicbutler.de

Facebook: BasicButler

Schon gewußt?

Laut Knigge müssen die Socken so hoch sein, dass man bei etwas hochgerutschten Hosenbeinen keine nackte Haut sehen kann. Kompetente Beratung dazu gibt es bei BasicButler.

 

Laura Cordes, Gründerin von Gardoré

Gerade erst ist Laura Cordes von der Berliner Fashion Week zurückgekommen. Dort hat sie viele Inspirationen gewonnen, aber auch nützliche Kontakte geknüpft, neue Marken kennen gelernt und Partnerschaften gepflegt. Das alles ist wichtig für die Arbeit in ihrem eigenen StartUp “Gardoré”.

Mit dem läuft es gerade richtig gut. Praktikanten und Freelancer unterstützen Laura Cordes und ihre Mitgründerin Anna Raabe.

Laura hat zwischen dem Bachelor und dem Master im Bereich “Entrepreneurship” als Unternehmensberaterin gearbeitet. Und hat sich oft genug gefragt, was sie im Job anziehen soll – schöne und angemesses Business-Kleidung, in der Frau sich wohlfühlt. Und so ist die Idee zu Gardoré entstanden.

“Ich war schon immer fasziniert vom Unternehmertum und Unternehmensgründungen. Mit Gardoré hatte ich auf einmal meine Business Opportunity und die wollte ich natürlich nutzen.”

2016 hörte Laura vom Gründungsstipendium und als erste Stipendiatin ermöglichte ihr die Förderung, sich in Vollzeit auf ihr Konzept zu konzentrieren. Während sich das Konzept prächtig entwickelte, gab es Umbrüche im Team. Auf einmal kamen neue Aufgaben auf Laura zu, die vorher andere übernommen hatten. “Das Gründungsstipendium hat mir damals echt den Rücken freigehalten, so dass ich all diese Herausforderungen meistern konnte. Ohne hätte ich damals vielleicht aufgegeben.”

Mehr Informationen zu Gardoré:

Website:  www.gardore.de

Und auch heute noch pflegt sie die damals geknüpften Kontakte in der StartUp-Szene Schleswig-Holsteins. Denn auch wenn die Gründungsideen alle sehr unterschiedlich sind, gibt es immer wieder Gemeinsamkeiten und es hilft, sich mit anderen Gründern in verschiedenen Phasen auszutauschen.

Das war der Stipendiaten-Summit 2018

Am 14. Dezember 2018 blickten Stipendiaten des Gründungsstipendiums Schleswig-Holstein gemeinsam mit Vertretern des Landes und der Hochschulen auf drei erfolgreiche Jahre StartUp-Förderung zurück. In den Räumen der Kieler lille Brauerei wurden unter anderem sämtliche ehemaligen und aktuellen Stipendiaten vorgestellt. Darüber hinaus präsentierten alle anwesenden Teams ihre Geschäftsideen und ehemalige Stipendiaten berichteten im „Alumni-Talk“ von ihren persönlichen Erfahrungen während der Gründungsphase. Anschließend gab es Gelegenheit zum Austausch in lockerer Atmosphäre.

Wer steckt hinter dem Gründungsstipendium?

Das Land Schleswig-Holstein hat gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH (MBG) bis Ende 2019 insgesamt eine Million Euro für das Gründungsstipendium bereitgestellt. Die Vergabe der Stipendien erfolgte nach einem Pitch der Teams  vor der Auswahl-Kommission bestehend aus Vertretern des Landes, der IB.SH, der MBG, der Hochschulen sowie Unternehmerinnen und Unternehmern.

Mehr Informationen zum Gründungsstipendium

Mandy Semkow

Projektmanagerin
StartUp – Förderung & Finanzierung

Telefon: +49 431 66 66 6-8 49
Telefax: +49 431 66 66 6-7 90

Schwerpunkte
» Gründungsstipendium
» Baltic Business Angels e.V.
» Ideenwettbewerb

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