15 Jahre Innovation für die WTSH

Beständigkeit gerade im Bereich stetiger Veränderung

Birgit Binjung – Abteilungsleiterin der Innovationsberatung bei der WTSH ist von Beginn an dabei gewesen.

WTSH-Online-Redaktion: Du bist seit über einem viertel Jahrhundert für KMU im Einsatz, erst bei der ttz, die dann gemeinsam mit der WSH zur WTSH fusioniert ist und hilfst Ihnen dabei, rechtzeitig die Weichen für ihre zukünftige betriebliche Entwicklung zu stellen. Was reizt dich nach so langer Zeit an Deiner Aufgabe?

Birgit Binjung: Für mich ist es nach wie vor spannend zu erleben, wie Innovationen in einem Unternehmen entstehen, wie die Umsetzung erfolgt und letztendlich aus einer Idee ein Markterfolg wird. Neue, interessante Entwicklungen in den verschiedensten Technologiegebieten eröffnen immer wieder neue Perspektiven. Unternehmen dabei zu unterstützen, diese interessanten Entwicklungen rechtzeitig im Blick zu haben, die eigenen Chancen zu erkennen und zu nutzen, ist nicht nur spannend und interessant, sondern bringt mir auch sehr viel Spaß. Und wir sind dafür da, Unternehmen auf diesem Weg zu begleiten mit genau den richtigen Unterstützungsangeboten.

Birgit Binjung

Abteilungsleiterin Innovationsmanagement

Telefon: +49 431 66 66 6-8 30
Telefax: +49 431 66 66 6-7 30
E-Mail: binjung@wtsh.de

WTSH-Online-Redaktion: Was hat sich innerhalb dieser Zeit geändert im Hinblick auf die Innovationstätigkeit oder auch Innovationsfreudigkeit in den schlewig-holsteinischen KMU?

Birgit Binjung: Es heißt ja immer: “Wer nicht innoviert, der verliert.” Für viele unserer Unternehmen ist es heute gar keine Frage mehr, innovativ zu sein, den Wettbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein und zukunftsorientiert zu handeln. Ich kann schon feststellen, dass viele Unternehmen noch innovationsfreudiger geworden sind. Wichtig hierbei ist aber ein gut strukturierter Innovationsprozess im Unternehmen, um nichts dem Zufall zu überlassen, die Ressourcen so gut wie möglich einzusetzen, schnell zu sein und sich neuester Methoden zu bedienen. Innovationsmanagement ist heute ein recht komplexer Prozess, der für viele Unternehmen eine Herausforderung darstellt, insbesondere für KMU.

WTSH-Online-Redaktion: Und wie stellt sich die WTSH auf diese Veränderungen ein?

Birgit Binjung: Es ist unsere Aufgabe rechtzeitig neue Anforderungen bei den schleswig-holsteinischen Unternehmen zu erkennen und dafür zu sorgen, dass wir die richtigen Unterstützungsangebote vorhalten und unsere Mitarbeiter für die daraus resultierenden neuen Aufgaben gewappnet sind. Und daher ranken sich unsere Angebote rund um den Innovationsprozess in einem Unternehmen, also vom Kreieren neuer Geschäftsmodelle bzw. Identifizieren neuer Geschäftsfelder bis zur Ideen-, Konzeptions-, Entwicklungs-, Test- und Vermarktungsphase. Wir bieten Unterstützung bei der Ideenfindung und -Weiterentwicklung, über Patentrecherchen bis hin zum Aufzeigen von neuen Technologieansätzen und der Bewertung von Innovationen, der Begleitung von Innovationsprojekten und dem Aufzeigen von Fördermöglichkeiten für Innovationen im Bund und in Schleswig-Holstein, der Suche nach den richtigen Koooperationspartnern und der Unterstützung bei der Markteinführung in ausgewählten Schwerpunktregionen.

WTSH-Online-Redaktion: Und ganz persönlich? Wieviel Veränderung hast Du in den 15 Jahren WTSH mitgemacht?

Birgit Binjung: Oh ja, da habe ich tatsächlich einiges erlebt und Veränderung und vor allem Weiterentwicklung gibt es ja ständig. Das ist ein laufender Prozess, der nie abgeschlossen ist. Am Anfang habe ich Patentrecherchen in Papierform und in den ersten einfachen Online-Datenbanken gemacht, später hatten wir eine CD-Jukebox zur Recherche, mittlerweile machen wir das nur noch über das Internet in ganz hervorragenden Online-Datenbanken. Tatsächlich wird bereits über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Patentrecherche nachgedacht. Das ist schon eine unglaubliche Veränderung. Meine Aufgabengebiete haben sich aber auch immer geändert. Nachdem ich viele Jahre als Teamleiterin für das Patent- und Markenzentrum verantwortlich war, habe ich als Abteilungsleiterin lange Zeit zusätzlich die Innovationsberatung und die Innovationsförderung geleitet. Auch unser Unternehmen verändert sich, optimiert Prozesse und strukturiert sich von Zeit zu Zeit neu. So habe ich bis vor kurzem neben dem Patent- und Markenzentrum und der Innovationsberatung auch die Cluster Maritime Wirtschaft und digitale Wirtschaft verantwortet. Ab nächsten Jahr übernehme ich statt dessen zusätzlich das Team der Außenwirtschaftsberatung sowie das Messe-Team und das Europe Enterprise Network. Eine neue spannende Aufgabe, mit dem Ziel, gemeinsam mit den Unternehmen Märkte, Trends, Technologien und Entwicklungen zu analysieren und die Unternehmen noch besser dabei zu unterstützen, rechtzeitig ihre Weichen für die zukünftigen betrieblichen Entwicklungen zu stellen.

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