Ausgebucht: Veranstaltung “Wirtschaft Digital” war großer Erfolg

Methoden, Tools & Best Practice aus dem Innovationsmanagement

Kiel, 1. April 2019. Ständige Innovationen sind für Unternehmen aus dem Mittelstand ein wichtiger Schlüssel zum nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Ein gutes Innovationsmanagement spielt dafür eine nicht zu unterschätzende Rolle. Darüber waren sich die rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung „Wirtschaft digital – Methoden, Tools & Best Practice aus dem Innovationsmanagement“ einig. Zur Vorstellung diverser Best Practice Beispiele und zum inhaltlichen Austausch mit hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Innovationsforschung hatte die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) gemeinsam mit den Partnern: Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein Clustermanagement (DiWiSH), der IHK zu Kiel und Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Kiel, am Montag dem 1. April 2019 in die IHK zu Kiel eingeladen.

„Für mich hat sich wieder einmal bestätigt, dass erfolgreiches Innovationsmanagement kein Selbstläufer ist, sondern einen klar strukturierten Rahmen, regelmäßige Anstrengungen und Investitionen braucht“, sagte Philipp Haarländer von der LaserSoft Imaging AG aus Kiel. „Die Kombination aus methodischen Analysen, Erfahrungen und Beispielen mitten aus der unternehmerischen Realität hat dafür gesorgt, dass ich viele wertvolle Denkanstöße für unser eigenes Innovationsmanagement mitnehme.“

Im ersten Vortrag der Veranstaltung stellte Reinhold Hundt von der ASTRAN Business Consulting GmbH in Kiel fest, dass 75 Prozent aller Innovationsvorhaben scheitern. Darum sei es so wichtig, Innovationsprozesse ganzheitlich zu betrachten. Denn die Gründe für das Scheitern seien vielfältig, erklärte der Experte: U.a. seien es eine zu geringe Kundenorientierung sowie fehlende Erfahrung im Umgang mit Innovations- und Kreativtechniken. Darum plädierte Hundt in seinem Vortrag dafür, dass die Mitarbeiter über entsprechende Methodenkompetenzen verfügen sollten.

Nicolas Uphaus von der Innopilot, Kiel, sprach über die sogenannte „Customer Journey“. Dabei handelt es sich um die Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet. „Man muss verstehen, was der Kunde wann braucht oder wünscht“, meinte Uphaus. Oft kann man die Kundenwünsche herunterbrechen auf schneller, bequemer, einfacher und günstiger. Und: Kunden wollen etwas erleben.“

Zukunftsforscher Christoph Keller von der aveniture GmbH aus Freinsheim skizzierte zielführende Prozesse für Strategic Foresight, die einer durchdachten unternehmerischen Entscheidung vorausgehen sollten.

Prof. Carsten Schulz (Institut für Innovationsforschung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0) analysierte, wie Unternehmen mit einem zeitgemäßen Innovationsmanagement die Digitalisierung für ihren wirtschaftlichen Erfolg nutzen können. Bei seinem Vortrag wurde deutlich, dass Unternehmen sich fragen müssen, ob sie in der Lage sind zu innovieren und welche Methoden und Tools dafür notwendig sind.

Anhand von Best Practice Beispielen aus ihren jeweiligen Unternehmen zeigten dann Dr. Oliver Harnack (Team Leader Innovation Management bei der Dräger Safety AG, Lübeck) und Dr. Carsten Green (Chief Technology Officer bei der Zöllner Signal GmbH, Kiel), wie Innovationsaktivitäten in ihren Unternehmen erfolgreich strukturiert und verstetigt werden können.

„Mein Eindruck: Ich bekam auf der Veranstaltung sehr viel Input, den ich auf die Innovationsprozesse in unserem Unternehmen hin sondieren und anwenden kann,“ meinte Anne Muth von der trizwo GmbH in Glinde.

Anschließend leitete ein Teil der Referenten Workshops, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten angeregt diskutierten und intensiv an konkreten Beispielen aus ihrer unternehmerischen Realität arbeiteten. Dabei ging es unter anderem um Möglichkeiten der Ideenentwicklung, des Zukunftsmanagements und der Strukturierung sowie Realisierung von Innovationsaktivitäten.

So diskutierten beispielsweise Peer Biskup, Teamleiter der WTSH- Innovationsberatung und Andreas Fischer, WTSH- Abteilungsleiter Innovationsförderung, in einem Workshop über die erfolgreiche Umsetzung von Innovationsprojekten und verdeutlichten in der Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie die Unternehmen ihre Innovationsprojekte mit Unterstützung der WTSH kreieren können.

Birgit Binjung, Abteilungsleiterin Innovationsmanagement bei der WTSH, zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf des Tages und freute sich über viel positives Feedback: „Mit der Veranstaltung wollten wir nicht nur ein Bewusstsein für die Bedeutung eines smarten Innovationsmanagements gerade in Zeiten der Digitalisierung wecken“, so Binjung. „Beispiele aus der Praxis und die analytische Kompetenz unserer wissenschaftlichen Referenten sollten auch für frische Impulse zur Gestaltung der Innovationsprozesse im eigenen Unternehmen sorgen. Die Reaktionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mir gegenüber hat mir gezeigt, dass uns das offenbar gut gelungen ist.“

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Ute Leinigen | WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig Holstein GmbH | Lorentzendamm 24, 24103 Kiel | Telefon 0431 66666 820 | Telefax 0431 66 66 6 769 | E-Mail: leinigen@wtsh.de | www.wtsh.de

Downloads