Buchholz zu Gast bei Leuchttürmen der Digitalwirtschaft in Kiel

TRASER Software zieht größten Auftrag der Firmengeschichte an Land

Kiel, 11. Juni 2020 -  Die Corona-Krise hat nicht nur das zuweilen verpönte «Homeoffice» salonfähig gemacht, sondern Gewicht und gesellschaftlichen Nutzen einer ganzen Branche wie durch ein Brennglas fokussiert: «Ohne die Digitalwirtschaft im Land hätten wir vom Lock down zweifellos noch größere Wunden davontragen müssen, als wir nun ohnehin schon schultern müssen», sagte Wirtschafts- und Technologieminister Dr. Bernd Buchholz heute anlässlich einer Reihe von Unternehmensbesuchen in Kiel.

Besonders erfreut zeigte sich der Minister nach den Gesprächen mit Geschäftsleitungen und Belegschaftsmitgliedern, dass auch die meisten Unternehmen selbst ohne größere Blessuren durch die bisherige Krise gekommen seien. So habe das in Kiel-Friedrichsort vor sechs Jahren als StartUp gegründete und auf Software für Land- und Baumaschinenhändler spezialisierte Unternehmen „TRASER Software GmbH“ vor wenigen Tagen den größten Auftrag seiner jungen Firmengeschichte an Land gezogen. «Das ist großartig für das Unternehmen und seine mittlerweile 63 Beschäftigten. Und es ist großartig für die gesamte Branche, denn es zeigt, dass Schleswig-Holstein auf diesem Spielfeld europaweit längst kein Nobody mehr ist», sagte Buchholz.

Nach den Worten der TRASER-Geschäftsführer Torben Weber und Hauke Lamb habe ein Schweizer Konzern für 1,5 Millionen Euro Software bestellt, die nun in allen 13 Standorten in der Schweiz und Frankreich implementiert werden soll. «Damit haben wir nicht nur Rückenwind, um weiter der Corona-Krise zu trotzen, sondern auch unsere Präsenz im europäischen Markt ein weiteres Stück gefestigt», so Torben Weber.

Neben TRASER besuchte Buchholz heute auch die zur schleswig-holsteinischen Evers-Frank-Gruppe gehörende „ppi media GmbH“. Die Printbranche sei einer der ersten Wirtschaftsbereiche gewesen, der von der digitalen Transformation mit voller Wucht erfasst wurde. «Und ich konnte mich überzeugen, dass die ,ppi media‘ mit ihren Produkten ein relevanter und weltweit tätiger Treiber für diesen Prozess ist – sowohl bei der Planung als auch bei der Erstellung von Zeitungen und anderen Druckerzeugnissen.»

Letzte Station der Digital-Tour war eine Stipvisite bei der Kieler Firma UXMA, die Buchholz bereits im vergangenen Jahr bei einer Delegationsreise ins Silicon Valley in San Francisco begleitet hatte. Die UXMA agiert als Entwicklungspartner sowohl für globale Großunternehmen als auch regionale Mittelständler. Zum Kundenstamm zählen unter anderem namhafte Unternehmen wie der Medizintechnik-Konzern Dräger, der Landmaschinen-Hersteller CLAAS, der Maschinenproduzent Oerlikon oder BSH Hausgeräte.

«Die inhaltliche Bandbreite der Projekte reicht dabei von der Umsetzung zukunftsweisender Sicherheitstechnik über die strategische Steuerung landwirtschaftlicher Betriebe bis hin zur Entwicklung einer globalen Smart-Home Anwendung», so Buchholz. Dabei sei UXMA mit so viel Innovationskraft versehen, dass die Firma zweifellos das Prädikat „Leuchtturm der Digitalwirtschaft Schleswig-Holsteins“ verdiene.

Dr. Johannes Ripken, Projektleiter vom DiWiSH Clustermanagement, zeigte sich sehr zufrieden mit der Reise zu den Leuchttürmen der digitalen Wirtschaft im echten Norden. „Heute, auf der letzten Station in Kiel, haben wir noch einmal drei Innovationstreiber besucht, die durch ihren unternehmerischen Mut und herausragende innovative Ideen für eine große Strahlkraft über das Land hinaus sorgen.“

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