„Der echte Norden“ auf der WindEnergy Hamburg 2014

Premiere bei der Premiere: vom 23. bis 26. September präsentiert sich Schleswig-Holsteins Windenergiebranche erstmals unter der Dachmarke „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ am Gemeinschaftsstand auf der WindEnergy Hamburg 2014. Der Gemeinschaftsstand wird von der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) organisiert. „Die Nutzung der regionalen Potentiale Schleswig-Holsteins im Rahmen der Energiewende ist eine große Chance für das Land. Hier können Arbeitsplätze geschaffen und Wertschöpfung erzielt werden“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer. „Die Einrichtungen und Institutionen im Lande – von Hochschulen bis zu Förderbanken – werden den Unternehmen dabei helfen, diese Chancen zu verwirklichen.“ Wie Meyer weiter sagte, sei eine Allianz von lokalen, regionalen und nationalen politischen Entscheidungsträgern nötig, um die Rahmenbedingungen dafür zu setzen, dass Bürger, Gemeinden und Unternehmen von der Energiewende profitieren und diese umsetzen können. Mit Blick auf die Gründung einer gemeinsamen Messegesellschaft mit Hamburg zeigte sich der Minister zufrieden: „Wir haben nicht nur eine gelungene Arbeitsteilung zwischen den Messestandorten Hamburg und Husum gefunden, sondern damit auch eine Lösung etabliert, die einerseits dem Wunsch der Hersteller entspricht und andererseits für Husum eine nationale Windmesse sichert.“ „Unser Gemeinschaftsstand in Hamburg zeigt einen Querschnitt der Windenergiebranche in Schleswig-Holstein, meint Christine Kruse vom WTSH-Messeteam. „Wie auf einem Marktplatz präsentiert sich hier die gesamte Branchenvielfalt gemeinsam: von der Finanzierung über Onshore/Offshore-Logistik, oder Reparaturdienstleistungen bis hin zu Branchen IT und Aus-und Weiterbildung sind Unternehmen und Institutionen der schleswig-holsteinischen Windenergiebranche am Gemeinschaftsstand vertreten. Der echte Norden zeigt selbstbewusst, dass er in Sachen Windenergie viel zu bieten hat“, so Kruse weiter. Am Gemeinschaftsstand vertreten ist unter anderem der Branchen-Software Anbieter AURELO business IT-solutions GmbH aus Kiel. AURELO bietet Business Software zur Verwaltung und Abrechnung von Windparks an. „AURELO freut sich auf das „Wir-Gefühl“ des echten Nordens“, sagt Geschäftsführer Rolf Richter und sieht den Schleswig-Holstein Gemeinschaftsstand des echten Nordens als idealen Standort zur Präsentation. Auch die Rendsburg Port Authority GmbH präsentiert sich am Gemeinschaftsstand, um ihre Gewerbeflächen am Nord-Ostsee-Kanal zu vermarkten. Auf rund 80 Hektar Gewerbeflächen am Kanal in Rendsburg, die mit einer schwerlastfähigen Straße verbunden sind, können Produktion oder Endmontage von Windenergieanlagen direkt am Hafen erfolgen. „Wir wollen das enorme Potenzial der Leitmesse ‚WindEnergy‘ für die heimische Wirtschaft nutzen: Schleswig-Holstein ist die Wiege der Windenergie und RENDSBURG PORT ein wichtiger Drehpunkt“, so Ledune weiter. Mit langjähriger Erfahrung im Handling von Windkraftanlagenkomponenten ist die SCHRAMM group aus Brunsbüttel als Aussteller am Gemeinschaftsstand gerüstet. Der Verbund aus 10 spezialisierten Einzelunternehmen deckt alle wichtigen Facetten der maritimen Wirtschaft ab – von Schleppschifffahrt über Hafenbetrieb und Logistik bis hin zum maritimen Engineering. Die SCHRAMM group agiert sowohl in den Brunsbütteler Häfen als auch im Schwerlasthafen RENDSBURG PORT. Die Positionierung von Brunsbüttel Ports als Offshore-Basishafen und RENDSBURG PORT als Produktionshafen ermöglicht mit den verfügbaren Industrieflächen den produzierenden Unternehmen der Windkraftbranche eine Ansiedlung in direkter Hafennähe. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung beim Umschlag von Windenergieanlagen“, fügt der SCHRAMM-Geschäftsführer Frank Schnabel hinzu. „Vor dem Hintergrund des hohen Potentials der Standorte Elbehafen Brunsbüttel und RENDSBURG PORT blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf ein weiterhin steigendes Umschlagvolumen.“ Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) ist ebenfalls Standpartner und bietet Informationen zur Unterstützung bei der Finanzierung und Realisierung von Projekten in der Windenergiebranche. Als Enterprise-Europe-Network-Partner organisiert die IB.SH gemeinsam mit der WTSH vom 24. - 25. September die Kooperationsbörse WindMatch, die es Unternehmen und Forschungseinrichtungen ermöglicht, mit strategischen Partnern in Kontakt zu kommen. Ergänzend richtet die IB.SH in Kooperation mit der Nationalen Kontaktstelle "Energie" auf der WindMatch einen Anlaufpunkt für Fragen zu aktuellen EUFörderprogrammen ein. Darüber hinaus präsentiert sich die HSH Nordbank AG am Schleswig-Holstein Gemeinschaftsstand. "Wind Onshore in Europa liegt weiter im Trend“, sagt Lars Quandel, Leiter Erneuerbare Energien der HSH Nordbank. Damit sei die Finanzierung dieses Segments auch künftig von zentraler Bedeutung für die HSH Nordbank. Weitere Unternehmen auf dem Schleswig-Holstein Gemeinschaftsstand sind:
  • Brunsbüttel Ports GmbH (Installation, Projektierung, Betreiber)
  • Butzkies Windprojekt GmbH & Co. KG (Projektierung)
  • BZEE Academy GmbH (Aus- und Weiterbildung, Personal)
  • EE Technik GmbH (Komponenten / Zulieferer)
  • Fachhochschule Flensburg mit WETI und CE WindEnergy SH (Forschung & Entwicklung)
  • gear-tec GmbH (Komponenten / Zulieferer, Instandsetzung)
  • KiWi – Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH (Wirtschaftsförderung)
  • Pfiffner Deutschland GmbH (Energieversorgung / Netzbetrieb)
  • RENDSBURG PORT GmbH (Installation)
  • Rotor Control GmbH (Rotorblattservice)
  • windcomm Schleswig-Holstein (Vereine & Verbände)
  • Länderübergreifendes Regionalmanagement Wirtschaftsraum Unterelbe
Die WindEnergy Hamburg bildet die gesamte Wertschöpfungskette im Onshore sowie Offshore ab. Zur Premiere der Messe werden mehr als 1000 Aussteller aus aller Welt erwartet. Rund 65 000 Quadratmeter Fläche stehen den Ausstellern zur Verfügung. Der Schleswig- Holstein Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle B5, Stand 213.

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