Innovative Projektideen zahlen sich aus

Kleinere und mittlere Unternehmen auf Wachstumskurs haben jetzt noch beste Chancen ihre technologisch anspruchsvollen Projektideen gezielt umzusetzen. Das Zukunftsprogramm Wirtschaft hat eine Laufzeit bis Ende 2013, jedoch mit zwei Auslaufjahren bis Ende 2015. Bis dahin können im Rahmen dieses Förderprogramms innovative, technologisch anspruchsvolle Projekte gefördert werden. Wichtige Bedingung: es muss sich um neue Ideen für Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen handeln, die geeignet sind Arbeitsplätze zu schaffen. „Unternehmen sollten jetzt prüfen lassen, ob ihre innovativen Ideen im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft förderfähig sind“, sagt Schleswig-Holsteins Wirtschafts-Staatssekretär Dr. Frank Nägele. Ob innovatives Entwicklungsvorhaben, elektronische Geschäftsprozesse, umweltorientierte Anwendungsprojekte oder die Einstellung von Hochschulabsolventen/-absolventinnen, – im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft werden betriebliche Innovationen noch bis Ende des Jahres gefördert. Ziel ist, die Innovationskraft der Unternehmen, insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen, zu steigern sowie deren Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Darüber hinaus sollen durch die Projekte zukunftsorientierte Arbeitsplätze, insbesondere im Forschungs- und Entwicklungsbereich, geschaffen werden. Seit 2007 wurden im Rahmen des Zukunftsprogramms Wirtschaft bislang über 400 innovative Projekt- bzw. Produktideen gefördert. Die Palette der geförderten Projekte reicht von Wasseraufbereitungstechnologien bis hin zu Forschungsvorhaben zur Entwicklung  hochwertigen Marzipans. Die Projekte kommen aus allen technologischen Bereichen der schleswig-holsteinischen Wirtschaft, wie dem Maschinenbau, der Elektro- und Energietechnik, der Medizintechnik, den I&K-Technologien, der Umwelttechnik oder der maritimen Wirtschaft. Viele Projekte sind bereits erfolgreich abgeschlossen. So hat zum Beispiel die Terrawater GmbH aus Kiel (Entwicklung von Wasseraufbereitungstechnologien) ihr Projekt „Terrasaline“ erfolgreich beendet. „Terrasaline“ ermöglicht es, Salzwässer und Abwässer soweit zu konzentrieren, dass der dabei entstehende feuchte Feststoff weiterverarbeitet und/oder entsorgt werden kann. Gleichzeitig entsteht gereinigtes, wieder verwendbares Wasser. Dies erfolgt mit einem geringen Energieaufwand unter Nutzung von Abwärme. Der Lubeca GmbH und Co Kg  aus Stockelsdorf  (Hersteller von Marzipan- und Nougatmassen) ist es im Rahmen des geförderten Forschungsvorhabens gelungen, eine gleichmäßigere Produktqualität zu erreichen und zudem die mikrobiologische Produktsicherheit zu erhöhen. Wachstumsorientierte Unternehmen, die bereits innovative Ideen in der Schublade haben oder gerade dabei sind, Ideen zu Produkten, Dienstleistungen oder Verfahren zu entwickeln, sollten die Umsetzung jetzt gezielt ansteuern. Interessierte Unternehmen sollten daher umgehend ihre Projektideen bei der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) einreichen. Die WTSH ist die zentrale Antrags- und Bewilligungsstelle des Landes für betriebliche Innovationsprogramme. Im Einzelnen handelt es um die Förderprogramme: BFEI: „Betriebliche Forschung, Ent-wicklung und Innovation“,  UI: „Umweltinnovationen“, EEGP: „Einführung elektronischer Geschäftsprozesse“ und IA: „Innovationsassistent, qualifiziertes Personal für Forschung und Entwicklung". In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 662 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der re-gionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 80 Mio. Euro. Mehr Informationen im Internet: www.zukunftsprogramm-wirtschaft.schleswig-holstein.de

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