Meerestechnische Vermessung auf den Punkt gebracht

Land fördert emma technologies mit 140.000 Euro – Zehn neue Arbeitsplätze

Kiel 29. November 2013 – Die emma technologies GmbH aus Schwedeneck bei Kiel plant mit ihrem Vorhaben „HyCOPS – Hypercommunication and Positioning System“ die Entwicklung einer neuartigen Vermessungsplattform, mit der es erstmals möglich ist, Wasserqualitäts- und Sedimentfaktoren örtlich sehr genau und mit nur geringen Einflüssen in das jeweilige Ökosystem vorzunehmen. Das Land Schleswig-Holstein fördert dieses Entwicklungsvorhaben, durch das zehn neue Arbeitsplätze entstehen,  mit knapp 145.000 Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte heute (29. November) Technologie-Staatssekretär Ralph Müller-Beck. Nach den Worten von Müller-Beck wurden zur Erfassung zahlreicher, wichtiger Umweltparameter im Meerwasser in den letzten Jahren bereits entsprechende Sensorsysteme entwickelt, die häufig von speziellen Forschungsschiffen mitgeführt und ausgesetzt werden. Diese Schiffe können jedoch weder in speziellen Flachwasserzonen fahren, noch positionsgetreu manövriert werden. Insbesondere bei Bohraufgaben oder Probeentnahmen in Flachwassergebieten ist es jedoch notwendig, zentimetergenau auf einer Stelle zu verharren. Diese Lücke möchte emma technologies mit ihrem Vorhaben „HyCOPS“ füllen und entwickelt eine automatisch seine Position haltende Geräteplattform aus ferngesteuerten und selbständig arbeitenden Modulen. Als Plattform wird ein unbemanntes ferngesteuertes Oberflächenfahrzeug eingesetzt, das punkt-, linien- und flächengenau Messungen und Überwachungsaktivitäten auch in schwer zugänglichen Gewässern vornehmen kann. Geplant ist auch, den Antrieb als reinen Elektroantrieb in die Plattform zu integrieren, mit dem eine Positioniergenauigkeit auch bei kleinsten Geschwindigkeiten möglich ist. „Damit kommt nicht nur das Thema E-Mobilität aufs Wasser“, so Müller-Beck, „diese Elektroantriebe beeinflussen auch die zu befahrenden Ökosysteme deutlich weniger als bisherige Messverfahren.“  Mit „Hops“ werde es erstmals möglich sein, Umweltparameter in jeder Art von Gewässer, insbesondere in Flachwassergebieten oder entlang von Bauwerken positionsgenau zu bestimmen. In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 662,3 Millionen Euro für die wirtschafts- und regio-nalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, da-von rund 374 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Ent-wicklung (EFRE), rund 208 Millionen Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirt-schaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzende Landesmittel in Höhe von rund 80,3 Millionen Euro. Verantwortlich für diesen Pressetext: Ute Leinigen, WTSH - Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH, Lorentzendamm 24, 24103 Kiel, Telefon 0431 66 66 6 820, Telefax 0431 66 66 6 769, E-Mail: leinigen@wtsh.de, www.wtsh.de Harald Haase, Ministerium für  Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel, Telefon 0431  988-4420, Telefax 0431  988-4705, E-Mail: pressestelle@wimi.landsh.de, Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.landesregierung.schleswig-holstein.de

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