Neues Zukunftsnetzwerk für Schleswig-Holstein

„Waterkant-Hub“ soll Start-ups und etablierte Wirtschaft zusammenbringen

Kiel, 17. Juli 2020 - Die kontinuierliche Kooperation mit Start-ups bietet insbesondere für den Mittelstand immense Vorteile. Für etablierte Firmen ist der praxisnahe Austausch mit jungen Unternehmen eine ausgezeichnete Möglichkeit, neue Lösungsansätze zu entdecken, moderne Technologien in ihr Business zu integrieren und die eigene Innovationskraft damit nachhaltig zu stärken.
Mit dem Waterkant-Festival hat sich im echten Norden bereits eine Plattform für diese Art der gegenseitigen Inspiration erfolgreich etabliert. Das jährlich stattfindende Festival wird seit 2016 vom unabhängigen Bildungscluster opencampus.sh auf dem Kieler MFG5-Gelände veranstaltet und bringt internationale Denker, Macher und Unternehmer mit innovativen, technischen, handwerklichen und intellektuellen Lösungsvorschlägen junger Start-ups aus Schleswig-Holstein zusammen. Diese Rolle soll das neu gegründete Zukunftsnetzwerk „Waterkant-Hub“ jetzt auch jenseits des Festivals kontinuierlich und ganzjährig einnehmen.
Das Land Schleswig-Holstein fördert den Aufbau des Waterkant-Hub mit 833.821,00 Euro (davon 624.410,00 Euro Zuschüsse aus dem EFRE). Dr. Thilo Rohlfs, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, überreichte heute (17. Juli 2020) in Kiel einen entsprechenden Förderbescheid. „Das Waterkant-Festival verfügt bereits über eine sehr hohe Strahlkraft bis weit über die Landesgrenzen von Schleswig-Holstein hinaus, die wir nutzen und ausbauen wollen“, sagte Rohlfs. „Vom Waterkant-Hub erwarten wir einen wichtigen Beitrag zur Innovationsentwicklung im echten Norden – insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen und im Bereich der Digitalisierung.“
Das neue Netzwerk soll eine Plattform des gegenseitigen Lernens und der Inspiration sein, gemeinsame Projekte und Kooperationen von Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen anstoßen und damit Innovationen im Mittelstand leichter, schneller und nachhaltiger ermöglichen. Das vielfältige Angebot des Waterkant-Hub soll neben Workshops und Ausstellungen rund um innovative Technologien oder Arbeitsweisen unter anderem auch die Organisation von Hackathons umfassen – Veranstaltungen, bei denen Menschen gemeinsam in kürzester Zeit neue Lösungen und Anwendungen für bestimmte vorgegebene Problemstellungen entwickeln.
Die in der Vergangenheit im Rahmen des Waterkant-Festivals behandelten Themenfelder Künstliche Intelligenz und Augmented Reality, Fintech, Mobilität und Nachhaltigkeit sollen durch den Waterkant-Hub um neue Themen aus der maritimen Branche oder der Bioökonomie erweitert werden. Das Vorhaben ist zunächst auf drei Jahre ausgelegt und wird neben der Kieler Wirtschaftsförderung und dem StartupSH-Netzwerk von zahlreichen weiteren Partnerunternehmen unterstützt, wie der PricewaterhouseCoopers GmbH, dem The Bay Areas e. V. oder dem dänischen Inkubator INCUBA.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
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Harald Haase | Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus | Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-4420 | Telefax 0431 988-4705 | E-Mail: pressestelle@wimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung im Internet: https://schleswig-holstein.de | Das Ministerium im Internet: https://schleswig-holstein.de/wirtschaftsministerium

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