Optimale Scans für die biometrische Identifikation

Land fördert LaserSoft Imaging GmbH mit rund 110.000 Euro

KIEL. Ausweise, Pässe und Chipkarten mit biometrischen Erkennungsmerkmalen ihrer Besitzer auszustatten, ist mittlerweile Gang und Gebe. Allerdings lässt die Qualität der gescannten Fotos oft noch zu wünschen übrig, so dass sie den gestellten Anforderungen nicht genügen. Nach Angaben der Bundesdruckerei sollen bis zu 15 Prozent der digital erfassten Fotos für Ausweisdokumente feh-lerhaft sein. Die LaserSoft Imaging AG aus Kiel, Hersteller der weltweit als Standard angesehenen Scan-Software SilverFast, entwickelt nun eine Software für Scanner, mit der analoge Bildvorlagen weitgehend automatisch digitalisiert werden. Mithilfe geeigneter Korrekturverfahren lassen sich die Ergebnisse optimieren und Reklamationen werden vermieden. Das Land Schleswig-Holstein fördert dieses Vorhaben mit 108.220 Euro. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid wurde dem Unter-nehmen jetzt überreicht. Wer jemals ein Foto gescannt hat, weiß: Es gilt, vorab die passenden Einstellungen zu wählen und anschließend das gescannte Bild nachzubearbeiten, um eine optimale digitale Version des analog vorliegenden Lichtbildes zu erhalten. Gerade die Hersteller biometrischer Chip- und Ausweiskarten sind darauf angewiesen, dass die von ihnen zu verarbeitenden digitalen Fotos auch in Belichtung, Kontrast, Tiefenschärfe und Farbtiefe dem analogen Original entsprechen. Die Software soll so ein-fach funktionieren, dass auch Nicht-Fachleute problemlos optimale Scans erzeugen. Hierfür existieren intelligente Automatiken, die alle entscheidenden Parameter der Bildoptimierung selbstständig ausführen: Zunächst werden etwaige Störungen auf der Bildvorlage vollautomatisch erkannt und gegebenenfalls korrigiert. Zudem wird das Gerät in regelmäßigen Abständen automatisch kalibriert, so dass stets die Referenzwerte hinsichtlich Schärfe und Farbabweichung eingehalten werden. Anschließend erfolgt eine automatische Normalisierung von Farbgebung und Schärfe. Und abschließend werden falsch belichtete oder falsch entwickelte Fotografien in der digitalen Version einer automatischen Korrektur unterzogen. Als Referenzkunde und Multiplikator für diese neue Technologie soll die Bundesdruckerei gewonnen werden, die mit der Erstellung biometrischer Ausweise betraut ist. Die LaserSoft Imaging AG rechnet für diesen Fall mit einem Marktanteil von 40 Prozent in Deutschland. In den nächsten fünf Jahren will die LaserSoft Imaging AG mit dem Projekt fünf neue Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen schaffen. Außerdem soll das Entwicklungsvorhaben dazu beitragen, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern. Hinweis für die Redaktionen: Sie sind herzlich eingeladen, an der Förderbescheidübergabe teilzu-nehmen am 29. 11. 2010 um 10:00 Uhr bei der LaserSoft Imaging AG, Luisenweg 6-8, 24105 Kiel. Verantwortlich für diesen Pressetext: Birgit Einfeldt | Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr | Düsternbrooker Weg 94, 24105 Kiel |Telefon 0431 988-4421 | Telefax 0431 988-4705 | E-Mail: pressestelle@wimi.landsh.de | Ute Leinigen | WTSH - Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH | Lorentzendamm 24, 24103 Kiel| Telefon 0431 66 66 6 820 | Telefax 0431 66 66 6 769 | E-Mail: leinigen@wtsh.de | www.wtsh.de

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