Schleswig-Holsteins Wirtschaft nimmt Kurs auf den echten Norden

Minister Meyer gibt Startschuss für Partnerprogramm

Kiel – 17. Dezember 2014. Die neue Landesdachmarke mit dem Claim „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ nimmt weiter Fahrt auf: Wirtschaftsminister Reinhard Meyer gab heute gemeinsam mit dem Chef der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), Dr. Bernd Bösche, den Startschuss für ein Partnerprogramm, mit dem Unternehmen und wirtschaftsnahe Institutionen künftig in das neue Standortmarketing eng eingebunden werden sollen. „Wir können heute bereits die ersten sechs Partner aus der Wirtschaft an Bord begrüßen und setzen damit einen weiteren Meilenstein für die neue Dachmarke, die im ersten Schritt als Wirtschaftsmarke lebendig werden soll“, sagte Meyer bei der Vorstellung der Partner in der Kieler Pumpenfabrik EDUR. Nach den Worten des Ministers würden die Unternehmen mit ihrem Beitritt eindrucksvoll belegen, dass sie ebenso engagiert wie selbstbewusst Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein übernehmen. „Lassen Sie uns gemeinsam für die positiven Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensbedingungen in diesem Land werben“, sagte Meyer. Er appellierte an alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Schleswig-Holstein, sich ebenfalls aktiv an dem Programm zu beteiligen: „Denn nur, wenn unsere weit über 100.000 kleinen und mittelständischen Betriebe über die Dachmarke den Schulterschluss suchen, dann werden wir als Ganzes sichtbarer und erfolgreicher sein – angefangen beim Wettbewerb um Fachkräfte bis hin zur Ansiedlung neuer Unternehmen.“ Wie WTSH-Chef Bösche erläuterte, dürfen Teilnehmer des Partnerprogramms die Marke und den Claim der Landesdachmarke aktiv nutzen und offiziell als Partner auftreten. Darüber hinaus erhalten sie exklusiven Zugang zu Marketingaktionen im Rahmen des Partnerprogramms. So werde etwa die Möglichkeit zur Teilnahme an Veranstaltungen wie gemeinsamen Auftritten auf Jobmessen, Veranstaltungen zur Rekrutierung von Fachkräften oder Präsentationsmöglichkeiten in Print- und Online-Publikationen geschaffen. “Wir sind durch und durch Schleswig-Holsteiner und überzeugt von den Potenzialen für den Mittelstand und der Lebensqualität in unserer Heimat. Dies gemeinsam mit Partnern zu kommunizieren ist der richtige Weg, Schleswig-Holstein als Wirtschaftsstandort bekannter zu machen“, begründete Dr. Glenny Holdhof, Geschäftsführerin der EDUR Pumpenfabrik, ihren Beitritt zum Partnerprogramm. Auch der Geschäftsführer der GISMA Steckverbinder GmbH aus Neumünster, Tobias Frerck, zeigte sich von dieser Art des gemeinsamen Standortmarketings begeistert: „Ich hoffe wir können auch unserem Nachwuchs Mut machen, selbst einmal ein Unternehmen zu gründen und den Standort Schleswig-Holstein mit neuen Ideen weiter voran zu treiben.“ Darum sei ein gemeinsames Marketing auch gerade in Richtung der Hochschulabsolventen ein wichtiger Baustein. Ronald Hoppmann, Geschäftsführer der WISKA-Hoppmann & Mulsow GmbH mit Sitz in Kaltenkirchen ist sich sicher, dass das Partnerprogramm für Schleswig-Holstein viel leisten kann. Der Standort Schleswig-Holstein sei für WISKA als Arbeitgeber und Produzent von großer Bedeutung. „Wir sind seit 45 Jahren in Kaltenkirchen verwurzelt und stolz darauf, den „echten Norden“ in die Welt zu tragen. Die guten Kanäle, die unter anderem mit der Unterstützung des Partnerprogramms dazu beitragen können, unser bestehendes Team um weitere hervorragende Mitarbeiter verstärken zu können, überzeugten uns davon, bei diesem Partnerprogramm von Anfang an dabei sein zu wollen“, so Hoppmann. Für das Lübecker Unternehmen Mankenberg ist Standortattraktivität ein zentrales Thema: „Ich begrüße diese Initiative auf Landesebene sehr. Es wird eine zentrale Aufgabe von uns allen sein, die Attraktivität des Standortes Schleswig-Holstein für Fachkräfte mehr in den Vordergrund zu stellen. Die Rekrutierung und Sicherung von Fachkräften am Standort ist für unser weiteres Unternehmenswachstum unabdingbar“, so Axel Weidner, geschäftsführender Gesellschafter. Auch Dr. Henning Bähren, Geschäftsführer der Eckernförder punker GmbH bezeichnet sich als starken Verfechter der Marke „Schleswig-Holstein“. „Ohne die Stärkung der gefühlten Attraktivität Schleswig-Holsteins als Arbeits- und Lebensstandort - nach dem Motto „da will ich unbedingt hin“ oder vielleicht auch „da will ich bleiben“ werden wir die Rekrutierungsmöglichkeiten von Nachwuchs aus anderen Regionen Deutschlands oder Europas nicht verbessern“, sagte er im Rahmen des Pressegespräches. Auch die Firma Kristronics aus Harrislee sieht in dem Partnerprogramm eine große Chance, gemeinsam den Standort zu bewerben und verstärkter die Vorteile des echten Nordens zu kommunizieren. „Schleswig Holstein mit seiner engen Anbindung an die Metropolregion Hamburg ist ein sehr lebenswertes Bundesland für unser Unternehmen und seine Mitarbeiter. Dennoch müssen die attraktiven Rahmenbedingungen für innovative Produktionsunternehmen noch optimiert werden, um langfristig den wirtschaftlichen Erfolg durch industrielle Arbeitsplätze zu sichern. Gemeinsam die Vorteile unseres Standortes nach außen zu kommunizieren, aber auch auf die zukünftigen Herausforderungen hinzuweisen, dafür sollte das Partnerprogramm stehen“, so Geschäftsführer Thormod Ohm. Als offizielle Markenpartner des echten Nordens können sich Unternehmen und Institutionen mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein bei der WTSH als Partner bewerben. Angeboten werden zwei Partnerschaftsmodelle mit angepasstem Leistungsumfang als Basis- oder Premiumpartnerschaft. Premiumpartner müssen bestimmte Ansprüche erfüllen und in besonderer Weise für den Standort Schleswig-Holstein stehen: Zum Beispiel müssen sie internationaler Marktführer ihres Segments sein, sich durch herausgehobene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auszeichnen oder mit ihrer Produktmarke in besonderer Weise für den Standort Schleswig-Holstein stehen. Informationen und Bewerbungsmöglichkeiten finden interessierte Unternehmen und Institutionen auf der Website des Partnerprogramms unter www.partner-sh.de Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Partnerprogramms wird die neue Dachmarke des Landes durch weitere Meilensteine weiter an Profil gewinnen: Zum Beispiel präsentiert sich „Der echte Norden“ am 13. und 14. Januar auf dem Kongress „Vernetzte Gesundheit – Markt.Mittel.Stand“ in Kiel, vom 16. bis zum 25. Januar auf der Internationalen Grünen Woche und am 4. bis 8. März auf der ITB – jeweils in Berlin.

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