Solarzellen günstiger produzieren

Neue Technologie „made in Schleswig-Holstein“

Solarzellen günstiger produzieren

Neue Technologie „made in Schleswig-Holstein“

Kiel, Ahrensburg 24.10.2012 Wie können Dünnschicht Solarmodule künftig günstiger produziert werden? Mit dieser Frage hat sich die Basler AG aus Ahrensburg im Rahmen des Förderprojektes „Inspektionssystem für Dünnschicht Solarmodule“ beschäftigt. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen Entwicklungen vorangetrieben, die es möglich machen, Solarzellen zukünftig preiswerter produzieren zu lassen. Im August 2009 erhielt die Basler AG die Zusage für 870.000 Euro Fördergelder aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft des Landes Schleswig-Holstein. Heute am 24.Oktober werden die Ergebnisse der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), die seinerzeit im Auftrag des Landes das Förderprojekt bewilligte, vorgestellt. Solar-Dünnschicht Module werden aus empfindlichen Materialien, wie zum Beispiel Silizium und Glas als Trägersubstanz hergestellt. Jeder einzelne Produktionsschritt ist daher sensibel und kostenintensiv. Denn jedes Material kann fehlerhaft sein und jeder Produktionsschritt kann weitere Fehler verursachen, die das Endprodukt untauglich machen. Je früher ein Fehler im Produktionsablauf entdeckt wird, desto weniger schlechtes Material wird unnötigerweise weiterverarbeitet. Genau hier setzt das neue Inspektionssystem der Basler AG an. Es handelt sich dabei um optische Kontrollsysteme, die das produzierte Material nach jedem Produktionsschritt optisch inspiziert und fehlerhaftes Material aussortiert. „Das Herzstück für die optischen Inspektionen bilden unsere digitalen Kameras“, erklärt Dr. Dietmar Ley, Vorstandsvorsitzender der Basler AG. „In Kombination mit dem von uns entwickeltem neuen Beleuchtungsmodul und einer neu entwickelten Bildverarbeitungssoftware sind wir nun in der Lage, jede relevante Inspektion in der Herstellung von Solarmodulen umzusetzen.“ Ein großer Nutzen für die Hersteller von Dünnschicht Solarmodulen, denn künftig können Fehler schon früher während der Produktion erkannt und behoben werden. Damit bietet die Basler AG Herstellern die Möglichkeit, künftig kostengünstiger zu produzieren, was auch dem Endverbraucher zu Gute kommen wird. In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro. Mehr Informationen im Internet: www.zukunftsprogramm-wirtschaft.schleswig-holstein.de Verantwortlich für den Text: Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH Ute Leinigen Lorentzendamm 24, 24103 Kiel leinigen@wtsh.de Ansprechpartner: Martin Eckhard Tel.: 0431-66666-842 eckhard@wtsh.de Ansprechpartner im Unternehmen: Dr. Andres Sander Tel.: 04102-463-485 Andres.Sander@baslerweb.com

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