Tag 3 auf der CeBIT: Digitale Wirtschaft – Lösungen für Kommunen

Breitbandausbau wichtiger Standortvorteil

Hannover, Kiel, 22. März 2017. Der Ausbau der Digitalisierung in Unternehmen, Institutionen, und Kommunen benötigt nicht nur innovative Ideen, sondern als Grundlage vor allem eines: eine leistungsfähige Breitbandversorgung. An Tag 3 der Computermesse CeBIT in Hannover stand unter dem Titel „Digitale Wirtschaft – Lösungen für Kommunen“ auch das Thema Breitbandversorgung und schnelles Glasfasernetz am Schleswig-Holstein Gemeinschaftstand – organisiert durch die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) - auf der Agenda.

Unter dem Titel „Verfahrensstau auf dem Weg zur Datenautobahn? Glasfaserausbau fernab bestehender Förderprogramme“ referiert David Rickers von TNG Stadtnetz GmbH im Zuge des von der WTSH organisiertem politischen Rahmenprogramm auf der CeBIT. Währenddessen drehen sich die Gespräche beim Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein (BKZSH) am Gemeinschaftsstand um die Effekte, welche der Breitbandausbau mit sich bringt: „Es hat eine große Bedeutung für zum Beispiel die Erschließung von Gewerbe- und Wohngebieten“, macht Richard Krause, Leiter des BKZSH deutlich. Denn dort, wo schnelles Internet zur Verfügung steht, siedeln sich Unternehmen an und ziehen Menschen hin, ist er überzeugt. „Wir müssen in Schleswig-Holstein attraktive Wohn- und Arbeitsstandorte zur Verfügung stellen. Wir brauchen schnelles Internet, damit der ländliche Raum nicht leerläuft.“

Das BKZSH berät, begleitet und unterstützt öffentliche sowie private Akteure beim flächendeckenden Glasfaserausbau in Schleswig-Holstein. Sie stellen Informationen über die Verfügbarkeit von Breitbandnetzen, Fördermöglichkeiten und rechtliche Grundlagen bereit und begleiten die Schritte von der Markterkundung über die Betreiberauswahl und den Ausbau bis zum Betrieb des Glasfasernetzes. Ziel sei dabei, dass Schleswig-Holstein bis 2030 mit schnellstem Breitband versorgt wird. Auf der CeBIT möchte das BKZSH aber auch andere Unternehmen, die eventuell über einen Standortwechsel nachdenken, von dem Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein überzeugen. „Wir wollen zeigen, dass das Land einen echten Standortvorteil hat“, so Krause.

Glasfaserversorgung für alle bis 2030

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer machte bereits bei seinem Besuch am Montag am Schleswig-Holstein Gemeinschaftsstand deutlich, dass der Breitbandausbau ein landespolitisches Thema von hoher Bedeutung sei, welches sich durch alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen ziehe. „Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft. Wir benötigen Breitband einerseits, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität von Schleswig-Holstein für unsere Unternehmen zu erhalten, andererseits trägt es zur Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen in allen Landesteilen bei und ermöglicht eine angemessene Teilhabe am digitalen Leben“, so der Minister. Als einziges Bundesland setze Schleswig-Holstein dabei nur auf Glasfaser.

Den Gemeinschaftsstand aus dem echte Norden lobte der Minister: „Zum dritten Mal ist Schleswig-Holstein mit einem Gemeinschaftsauftritt vertreten. Wir merken, dass das Interesse jedes Jahr wächst.“ Besonders für kleine Unternehmen biete es eine gute Möglichkeit, um auf der größten Technologie-Messe vertreten zu sein.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Ute Leinigen | WTSH Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig Holstein GmbH | Lorentzendamm  24, 24103 Kiel | Telefon 0431 66666 820 | Telefax 0431 66 66 6 769 | E-Mail: leinigen@wtsh.de | www.wtsh.de

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